Die Wirkung von CBD beim Menschen

CBD wirkt – egal ob in Form von Öl, Tropfen, Liquid oder sonstigem. Soviel steht fest, jedoch ist die Wirkung noch nicht gänzlich erforscht. Das ist zwar schade, lässt aufgrund der bisher sehr positiven Resonanz aus der Wissenschaft jedoch auf erfreuliche Effekte hoffen. Der Wirkmechanismus von Cannabidiol wird in der Literatur schon beschrieben und genau darauf werfen wir heute einen Blick. Zudem verraten wir Dir, wobei die CBD-Wirkung nach aktuellem Stand hilfreich sein könnte.

CBD-Wirkung

Cannabidiol und der pleiotropische Effekt

Pleiotropisch – was für ein Wort. Wenn man sagt, beim CBD handle es sich um eine pleiotropisch wirkende Substanz, dann bedeutet dies lediglich, dass Wirkung und Nebenwirkung auf vielen verschiedenen Wegen zu Stande kommen. Das macht es den Forschern natürlich nicht leichter den genauen Wirkmechanismen auf die Schliche zu kommen.

Fest steht jedoch, dass CBD im Vergleich zum THC nicht psychoaktiv ist und damit keine Bewusstseinsveränderungen herbeiführt. Die Cannabidiol-Wirkung hat in klassischen Sinne nichts mit dem Rauschzustand zu tun, den THC auszulösen vermag. Ferner stellen die Wirkungen des CBD ebenfalls vielfachen therapeutischen Nutzen in Aussicht.

CBD-Wirkung auf verschiedene Rezeptoren

Fest steht, dass Cannabidiol mit verschiedenen Rezeptoren interagiert – dort entweder aktiv wirkt, oder diese lediglich blockiert. Zu den „klassischen“ Cannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2), an denen das THC seine Wirkung entfaltet, zeigt CBD eine relativ geringe Bindungsaffinität. Dennoch spielt insbesondere CB1 eine nicht unerhebliche Rolle.

  • CBD wirkt am CB1 gleichzeitig verabreichtem THC entgegen und hemmt dessen Nebenwirkungen (z. B. Heißhunger & Angstzustände).
  • Darüber hinaus kann CBD an diesem Rezeptor auch aktiv wirken und zwar indem …
  • … CBD das FAAH-Enzym hemmt und so die Anandamid-Konzentration im Körper steigert.
  • Anandamid ist ein körpereigener Stoff, der eine große Affinität zum CB1-Rezeptor aufweist.
  • Am CB2 entfaltet Cannabidiol eine Wirkung auf Nerven- & Immunsystem, indem es ebenfalls die Konzentration des 2-AG-Enzyms ankurbelt.

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Wirkung am TRPV-1, einem Vanilloid-Rezeptor

Vanilloid-Rezeptor. Erinnert an Vanille – hat auch damit zu tun. Der Rezeptor an dem sich auch unsere CBD-Wirkung entfaltet, wurde tatsächlich nach der Vanilleschote benannt. Genau wie die Schote stimuliert das Cannabidiol diesen Rezeptor und wirkt dadurch auf …

  • … Körpertemperatur,
  • Entzündungen und
  • Schmerzwahrnehmung.

Insbesondere die CBD-Wirkung bei Kopfschmerzen ist dadurch erklärbar, denn die Vanilleschote wurde in früherer Zeit aufgrund eben dieser Wirkung gegen diese Art von Schmerzen geschätzt.

Cannabidiol wirkt direkt am Serotonin-Rezeptor

Serotonin-Rezeptoren sind ein mächtiges Instrument in unserem Körper, dass das Cannabidiol zu spielen weiß. Genaugenommen stimuliert es den 5-HT1A-Rezeptor, der zu dieser Gruppe gehört. Dabei raus kommt eine ganze Breitseite der positiven CBD-Wirkungen:

  • Angstlösend
  • Schlaffördernd
  • Schmerzempfinden
  • Gegen Übelkeit & Erbrechen
  • Hungerkontrolle
  • Beeinflussung des Suchtverhaltens

Durch diese Wirkungskaskade scheint CBD ein potentieller Helfer beim Opiat-Entzug, bei der Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung oder bei Krankheiten wie Morbus Parkinson zu sein.

Anxiolytische Wirkung durch Aktivierung von P1-Rezeptoren

P1- oder Andenosin-Rezeptoren regulieren unter anderem das Herz-Kreislauf-System und setzen entzündungshemmende Substanzen im Körper frei. Indem das Cannabidiol diese Rezeptoren aktiviert, kann dessen Wirkung sich auch diesbezüglich positiv äußern.

Ribeiro et al. konnten im Jahr 2012 in einer in Vivo Studie zeigen, dass CBD via Aktivierung des Andenosin-A2A-Rezeptors die Entzündung einer verletzten Lunge bei Ratten reduzieren kann. Eine andere Untersuchung beobachtete eine ähnliche Wirkung des CBD und zeigte, dass es in der Lage ist pro-entzündliche Botenstoffe zu verringern (Malfait et al. 2000).

Davon abgesehen spielen Andenosin-Rezeptoren eine Schlüsselrolle im Gehirn, indem sie Substanzen wie Dopamin, Glutamat, Noradrenalin und Acetylcholin blocken können. Damit ist die CBD-Wirkung in der Lage, in diesen Kreislauf von belebenden Neurotransmittern einzugreifen.

Antagonistische Wirkung am GPR55-Rezeptor

Im Zuge der Cannabidiol-Wirkung können sogenannte GPR55-Rezeptoren ausgeschaltet werden. Diese atypischen Cannabinoid-Rezeptoren regeln z. B. die Wiederaufnahme von Nährstoffen aus Knochen in den Blutkreislauf. Diesen Effekt kann das CBD aufhalten, wodurch eine erhöhte Knochenstabilität erzielt werden könnte.

Ebenfalls über die antagonistische Wirkung des CBD an diesen Rezeptoren könnte laut aktuellen Untersuchungen chinesischer Forscher das Wachstum von Krebszellen gehemmt werden (G Hu et al. 2010).

Es finden sich vereinzelt Hinweise, dass auch die CBD-Wirkung am GPR55-Rezeptor antientzündliche Effekte herbeiführen kann.

Peroxisom-Proliferator-aktivierte Rezeptoren

Diese Rezeptoren befinden sich im Nukleus, also im Zellkern, und werden in drei Unterklassen aufgeteilt:

  1. PPAR alpha
  2. PPAR beta
  3. PPAR gamma

Cannabidiol wirkt sich laut Recherchen sowohl auf den Alpha- als auch auf den Gamma-Rezeptor aus, indem es dort als Agonist, also als Aktivator fungiert. Dadurch kann das Wachstum von Tumorzellen gehemmt und auch eine Verringerung von Beta-Amyloid-Proteinen erreicht werden. Diese Proteine spielen eine Rolle in der Entstehung von Alzheimer, wodurch sich hier eine weitere positive CBD-Wirkung offenbart. (Esposito et al. 2011)

Ebenfalls spielen die PPAR-Rezeptoren eine Rolle in der Entstehung eines Diabetes (Insulinsensivität!) und speziell PPAR-alpha nimmt Einfluss auf psychische Erkrankungen wie Schizophrenie. In beiden Fällen könnten Erkrankte massiv von der CBD-Wirkung profitieren.

Erforschen der Wirkung von Cannabidiol im Labor

Mögliche Wirkungen von CBD im Überblick

Auch wenn die Cannabidiol-Wirkung noch nicht komplett transparent ist, so lässt der aktuelle Wissensstand doch Rückschlüsse auf mögliche Einsatzgebiete zu. Krankheiten und Leiden, bei denen CBD wirken könnten sind unter anderem:

  • ADHS
  • Hautkrankheiten
  • Drogensucht
  • AIDS
  • Amyotrophe Lateralsklerose
  • Multiple Sklerose
  • Demenz/Alzheimer
  • Angstzustände
  • Arteriosklerose
  • Arthritis
  • Asthma
  • Autismus

  • Krankhafter Stress
  • Bipolaren Störung
  • Krebs
  • Morbus Crohn
  • Depressionen
  • Diabetes
  • Epilepsie
  • Fibromyalgie
  • Grüner Star
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Entzündungen
  • Verdauungsprobleme

  • Migräne
  • Reisekrankheit
  • Übergewicht
  • Zwangsneurosen
  • Morbus Parkinson
  • Osteoporose
  • BSE
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Rheuma
  • Schizophrenie
  • Sichelzellenanämie
  • Schlafstörungen

Im Folgenden findest Du eine Aufstellung der Wirkmechanismen, die man Cannabidiol nachsagt:

  • Analgetisch (Schmerzlindernd)
  • Antientzündlich (gegen Entzündungen)
  • Anorektisch (Appetitzügelnd)
  • Antiemetisch (Gegen Übelkeit & Erbrechen)
  • Antikinetisch (Darmberuhigend)
  • Anxiolytisch (Angstlösend)
  • Neuroleptisch (Gegen Bewusstseinsstörungen)
  • Antiepileptisch (Gegen Epilepsie)
  • Antispasmodisch (Krampflösend)
  • Vasolidierend (Gefäßerweiternd)

  • Antiinsomnisch (Beruhigend, schlaffördernd)
  • Immunsuppressiv (Gegen Allergien/Autoimmunkrankheiten)
  • Antidiabetisch (Gegen Symptome eines Diabetes)
  • Neuroprotektiv (Nervschützend, gegen Alzheimer & Co.)
  • Antipsoriatisch (Gegen Psoriasis & Hautprobleme)
  • Antiischämisch (Durchblutungsfördernd)
  • Antibakteriell (Gegen Bakterien)
  • Antifungal (Gegen Pilzinfektionen)
  • Antiproliferativ (Hemmt Tumorwachstum)

So profitierst auch Du von der CBD-Wirkung

Da Cannabidiol frei verkäuflich ist, kann prinzipiell jeder davon profitieren. Wir bevorzugen CBD-Öl, da dieses kostengünstiger ist als andere Varianten (Kaugummis, Spray, Kapseln) und genau dosiert werden kann.

Um die passende Einnahmemenge zu ermitteln, bedarf es einiges an Ausprobieren. Individuell gibt es zum Teil starke Unterschiede in der Wirksamkeit, daher gilt es den persönlichen „Sweet-Spot“ zu finden. Tipps dazu findest Du im folgenden Artikel: ▷ CBD-Dosierung.

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Quellen (zum Erweitern klicken)

  • Esposito G et al. (2011). „Cannabidiol reduces Aβ-induced neuroinflammation and promotes hippocampal neurogenesis through PPARγ involvement“. PMID: 22163051.
  • Ribeiro A et al. (2012). „Cannabidiol, a non-psychotropic plant-derived cannabinoid, decreases inflammation in a murine model of acute lung injury: role for the adenosine A(2A) receptor“. PMID: 22265864.
  • Malfait AM et al. (2000). „The nonpsychoactive cannabis constituent cannabidiol is an oral anti-arthritic therapeutic in murine collagen-induced arthritis“. PMID: 10920191.
  • projectcbd.org (Onlineartikel, gesehen 01.09.2016). „How CBD Works“. Link: https://www.projectcbd.org/how-cbd-works

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