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Die vielfältigen ökonomischen & ökologische Möglichkeiten der Hanfpflanze

Die Hanfpflanze zählt zu einen der ersten Kulturpflanzen der Menschheit. Am bekanntesten ist sie für die Erzeugung von Cannabis und CBD. Es gibt allerdings noch eine Menge mehr Wissenswertes über diese historische Pflanze. Denn sie kann mehr, als man auf dem Ersten Blick vermuten mag. Deshalb werde ich in diesem Artikel die vielfältigen ökonomischen & ökologischen Einsatzgebiete der Hanfpflanze genauer beleuchten.

Ökologische und Ökonoimische Möglichkeiten der Hanfpflanze

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Hanf als Energiequelle und Rohstoff in der Industrie

Mit der Hilfe von Hanf könnten wir als Gesellschaft eine sauberere Energiequelle schaffen, welche die Kernenergie ersetzen und sogar radioaktive Abfälle aus dem Boden und unserem Himmel entfernen könnte. Studien haben gezeigt, dass die Biomasse von Hanf in Energie umgewandelt werden kann und die Kernenergie und unsere derzeitigen fossilen Brennstoffe ersetzen kann.
Hanfbiomasse kann zu einem Bruchteil der derzeitigen Kosten für Öl, Kohle oder Kernenergie in Benzin, Methanol und Methan umgewandelt werden. Auch Biodiesel kann aus heimischen, nachwachsenden Ölsaaten wie Hanf hergestellt werden. Sogar bei der Problematik Atommüll zu lagern kann die Hanfpflanze Abhilfe schaffen. Denn Experimente nach der Tschernobyl-Katastrophe haben gezeigt, dass die Hanfpflanze dazu beitragen kann, den Giftstoffgehalt im Boden zu beseitigen.

Henry Ford baute das erste Auto aus HanfDie Hanfpflanze könnte außerdem dazu beitragen, nicht biologisch abbaubare Kunststoffe zu beseitigen. Zum Beispiel hatte Henry Ford bereits vor 100 Jahren den Traum, Autos mit einer Kunststoff-Hanfkarosserie zu bauen. Diese hätte viele Vorteile, denn diese Karosserieform würde sehr stabil sein und weniger schnell Dellen bekommen, obwohl sie viel leichter als Stahl wäre.

Die landesweite Hanferzeugung könnte zudem die Entwaldung minimieren, indem handelsübliches Papier in Hanfpapier umgewandelt wird. Anders als normales Papier kann dieses bis zu achtmal recycelt werden kann. Holzzellstoff jedoch nur bis zu dreimal. Durch den Anbau von Hanf auf der ganzen Welt könnte somit die Entwaldung um 50 Prozent oder mehr verringert werden.

Außerdem sind die Hanfsamen der Hanfpflanze für Mensch und Tier an nahrhaftes Lebensmittel. Denn Hanfsamen enthalten mehr als jede viele andere Quellen nützliche Omega-Fettsäuren und Aminosäuren. Die Samen können in einer Reihe von Speisen z.B. zum Backen verwendet werden oder auch als Tee zubereitet, sowie in vielen anderen Lebensmitteln wie Eiscreme und Milch eingesetzt werden. Kulturen auf der ganzen Welt haben in Zeiten der Hungersnot Hanfsamen konsumiert, um den Hunger zu verhindern, wodurch Millionen von Menschenleben gerettet wurden. Auch die Nährwertangaben sind erstaunlich. Hanfsamen enthalten 20 Prozent vollständiges und hochverdauliches Protein.

Straßenbau und Medikamente aus Hanfpflanzen – ein Paradoxon?

Keineswegs. Denn unsere zukünftigen Straßen, Autobahnen und Schnellstraßen könnten potentiell aus Industriehanf bestehen. Es ist nämlich möglich Hanfbeton herzustellen, der Jahrhunderte überdauert. Außerdem wird Cannabis sehr erfolgreich in der Medizin verwendet. Ca. 250 Krankheiten und Leiden werden bereits hiermit behandelt. Zudem haben Studien gezeigt, dass es das Wachstum von Krebszellen bei Ratten hemmen kann. Mit der Hanfpflanze könnten man schätzungsweise 50.000 Produkte herstellen, z.B. Cellophan, Dynamit bis hin zu Shampoo, Textilien, Zwirn und Garn.

Industriehanf könnte Kriege stoppen, die Umwelt schützen, unsere Wirtschaft ankurbeln, die allgemeine Gesundheit und das Wohlergehen verbessern.

Herstellung von Beton mit der Hanfpflanze

Hanf auf vier Rädern

Wie bereits erwähnt, hatte Henry Ford den Traum von „Autos aus dem Boden“ und schuf das erste Auto mit Bio-Kraftstoff und auch ein Auto aus Hanf. Die Karosserie des Wagens bestand aus Gemüse-Kunststoffen, Flachs, Weizen, Hanf und Fichtenholz. Das Material war „zehnmal“ fester als Stahl und dennoch ein Drittel leichter, wodurch Kraftstoff eingespart wurde. Für unser heutiges Fahrverhalten wäre solch ein Auto also durchaus sinnvoll.

Ein Unfall wäre keine so intensive Versicherungssache mehr. Aufgrund der Stärke der Karosserie würden die Verletzungen und Todesfälle erheblich geringer sein. Die Hanfpflanze hat das Potential, Millionen von Menschen das Leben zu retten.

Über 50.000 Verwendungen & eine 1000-jährige Historie

Obwohl Nutzhanf über 50.000 Verwendungen hat, hat die Politik die Hanfpflanze für den Industrie- und Medizinmarkt mit politischer Propaganda in die Enge getrieben. Doch die Hanfpflanze wird schon seit Jahrhunderten genutzt. 100 v. Chr. wurde in China Hanfpapier bestehend aus Hanf und Maulbeeren erfunden. Seit dem Jahr 100 n. Chr. als die Römer einen Leitfaden für den Hanfanbau verfassten, wird dieser auf der ganzen Welt angebaut.

Hanfseile wurden schon seit Jahrhunderten hergestellt

Von den Deutschen, Franken, Wikingern, Chinesen (die die Verwendung von Hanf nie verboten haben), Engländern, Kanadiern, Ägyptern und sogar Amerikanern wuchsen, produzierten und gedieh allesamt aus Hanf. Im Jahr 1150 gründeten die Muslime die erste Papiermühle und für die nächsten 700 Jahre schrieben die meisten Zivilisationen auf Hanfpapier. Während der napoleonischen Ära wurden Schiffssegel, Seile und Seemannskleidung aus Hanf hergestellt.

Hanf punktet darüber hinaus auch in Sachen Klimaschutz. „Bereits 1 Hektar Hanf soll mehr Sauerstoff produzieren als 25 Hektar Wald.“ [Bryon, Alan D.]

Zu guter letzt hat Hanf im Vergleich zu vielen anderen Pflanzen eine extrem starke Verbindung zur Erde. Durch die dichte Wurzelstruktur der Hanfpflanze ersticken Unkräuter und das Land kann wieder bewirtschaftet werden. Daher ist Hanf auch besser als Tabak. Tabak entzieht dem Boden sämtlichen Stickstoff und Nährstoffe, wodurch das Land weniger nutzbar oder schwerer zu bewirtschaften ist. Während Hanf dem Boden Nährstoffe und Stickstoff zurück gibt. Ein weiteres Attribut ist, dass Hanf Dürre und Krankheitsresistenz ist, was dem Hanf den zusätzlichen Vorteil verleiht, dass er auch in den trockensten bis feuchtesten Klimazonen angebaut werden kann. Die Hanfpflanze ist sehr resistent gegen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge. Die dichte Wurzelstruktur von Hanf beugt außerdem Erdrutschen und Erosion vor.

Wie geht´s weiter?

Wäre es also in der Zukunft ratsam Nutzhanf industriell legal anzubauen? Die oben angegeben Fakten & Möglichkeiten sprechen eindeutig für sich. Auch die Politik hat dies bereits teilweise bestätigt, indem beispielsweise der Konsum von CBD in Deutschland bereits legalisiert wurde.

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