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Algea Care CBD Kapseln Pressemitteilung


Psychische Folgen in Zeiten von COVID-19: Algea Care-Ärzte starten Therapie mit hoch dosierten CBD-Kapseln

Von Cornelius De Luca | Aktualisiert:

Frankfurt a.M., 26.01.2021. Algea Care erweitert sein Therapieangebot ab Februar um eine spezifische auf CBD-Isolaten basierende Behandlung psychischer Beschwerden. Damit reagiert das Telemedizin-Unternehmen mit Fokus auf Cannabis und weitere natürliche Arzneimittel auf weltweit zunehmende psychische Probleme angesichts der COVID-19-Pandemie.

Hintergrund der Behandlung

  • CBD-Kapseln mit 25-100 Milligramm hochprozentigem Isolat.
  • Laut Studie der Oxford University leidet jeder fünfte COVID-19-Patient*in im Verlauf an psychischen Problemen.
  • Der langanhaltende Lockdown selbst trägt zum merkbaren Anstieg an Depressionen und Schlafstörungen bei.
  • Vorliegende Evidenz für langfristige therapeutische Effekte.


Kern der Therapie sind Kapseln mit 25, 50, oder 100 Milligramm CBD-Isolat (99 Prozent). Die geschulten Ärzte von Algea Care passen die Dosierungen individuell an die Behandlungsverläufe der Patienten an. Rund 90 Prozent nehmen circa alle vier Wochen einen virtuellen Folgetermin wahr. „Mit diesem medizinischen Ansatz und auch der hohen Dosierung unterscheiden wir uns klar von Produkten, die online oder in der Drogerie verfügbar sind.

Unsere CBD-Therapie entspricht pharmazeutischen Standards gemäß EU-GMP und wird von geschultem medizinischem Personal begleitet“, erklärt Anna-Sophia Kouparanis, Mitgründerin von Algea Care. „Es geht jetzt darum die Scherben der Pandemie aufzusammeln. Corona Ansteckungen sind das eine, die Folgeschäden einer Infektion und der Lockdown Maßnahmen das andere. Die Folgen für die psychische Gesundheit werden noch mehrere Jahre spürbar sein.“

Da die verschreibungspflichtigen Kapseln nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, ist ein vorheriger persönlicher Besuch in der Praxis nicht zwingend erforderlich. Der Erstkontakt findet per Videogespräch mit dem behandelnden Arzt statt, der per Telemedizin prüft, ob ein Rezept für den Patienten in Frage kommt.

„Unabhängig voneinander haben 2019 mehrere Studien Evidenz für positive therapeutische Effekte durch medizinisches Cannabis gezeigt, insbesondere für die Behandlung verschiedener psychiatrischer Erkrankungen wie beispielsweise auch chronischer Schlafstörungen und Angststörungen”, erklärt Dr. med. Julian Wichmann, Facharzt und Geschäftsführer von Algea Care: „Das deckt sich auch mit unserer täglichen Erfahrung bei der Behandlung.

Sorgfältig unter ärztlicher Aufsicht angewendet ist Cannabis dabei häufig potent genug, um etablierte chemische Arzneimittel zu ersetzen, ohne dabei ein vergleichbar großes Nebenwirkungsprofil aufzuweisen. Der Vorteil von einer gezielten Therapie mit isoliertem CBD ist, dass man viele der positiven gesundheitlichen Wirkungen erzielen kann, jedoch kein THC mit berauschendem Effekt enthalten ist. Wir ergänzen hier gezielt das Behandlungsspektrum für Patienten, um eine noch besser auf den Patienten und seine Lebensumstände angepasste natürliche Therapie anbieten zu können. Cannabis kann eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der psychischen Gesundheit unserer Gesellschaft einnehmen und wird uns helfen, mit den Folgen der Pandemie umgehen zu können.“

Covid-19 und Auswirkungen auf die psychische Verfasstheit

Immer mehr Studien beleuchten aktuell die Auswirkungen von COVID-19 auf die psychische Verfassung. So haben Forscher der Oxford University unlängst auf vermehrte Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen und Schlaflosigkeit in Folge einer COVID-19-Diagnose hingewiesen. Von 62.354 analysierten COVID-19-Patient*innen in den USA sei knapp jeder fünfte Patient*in in Folge der Infektion davon betroffen. Hervorzuheben ist hierbei, dass knapp sechs Prozent dieser Patienten vorher nie psychiatrisch auffällig gewesen waren.

Auch unabhängig von einer Covid-19-Diagnose scheint die weltweite Pandemie das Risiko von Depressionen und Angstzuständen zu verschärfen. In einer Umfrage der Betriebskrankenkasse Pronova erklärten 82 Prozent der 154 befragten Psychiater und Psychotherapeuten, dass sie aktuell deutlich häufiger Angstzustände diagnostizierten, 80 Prozent diagnostizierten nach eigener Einschätzung häufiger Depressionen. Bei 70 Prozent der Patienten*innen werden vermehrte Schlafstörungen festgestellt.

„Da CBD entzündungshemmend ist, gab es aktuell in den Medien bereits einige Meldungen über eine direkte, mögliche heilende Wirkung unmittelbar gegen eine COVID-19 Infektion. An dieser Stelle sollte kritisch angemerkt werden, dass die Studienlage noch extrem dünn ist. Es handelte sich hier primär um Studien im Reagenzglas oder mit sehr kleinen Patientengruppen. Positive Effekte sind möglich, aber noch nicht belegt“, ergänzt Dr. med. Julian Wichmann „Von daher kann CBD ergänzend in Betracht gezogen werden – es schadet in keinem Fall –, allerdings sollten sich Patienten bei akuter COVID-19-Erkrankung nicht nur auf cannabinoide Medikamente verlassen.

Diesbezüglich kursiert auch viel Unfug. Die Langzeitfolgen sind aber ebenso belastend, deswegen fokussieren wir uns bei der Anwendung von CBD klar auf die Behandlung von Schlafstörungen und Depressionen. Auch in anderen Fällen wie Rheuma, bei Epilepsie oder Schmerzen wirkt CBD erwiesenermaßen besser als viele Tabletten”, so Dr. med. Wichmann.

Über Algea Care

Algea Care, ein Unternehmen der Algea Health GmbH, ist Deutschlands führender Anbieter für die Behandlung chronischer Krankheiten auf Cannabisbasis und weiterer natürlicher Therapien. Das zehnköpfige Ärzteteam bietet mit Hilfe technologischer Innovation einen Full-Service von Diagnose, Therapiebegleitung und auch zu Verschreibung und Bestellung bei allen Aspekten der Behandlung mit medizinischem Cannabis. Gegründet im Sommer 2020 verfügt Algea Care über ein knapp 40-köpfiges Team, darunter auch zwölf speziell für medizinisches Cannabis geschulte und weitergebildete Ärzte mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Allgemeinmedizin, Schmerzmedizin und auch Psychiatrie. Die Therapien reichen von chronischen Schmerzen, Schlafstörungen sowie psychiatrischen Erkrankungen bis zu Begleiterscheinungen von Krebspatienten. www.algeacare.com

Cornelius De Luca
Cornelius De Luca

Hey! Mein Name ist Cornelius De Luca. Ich bin seit 2016 Teil des CBD360 Teams und fungiere als Chefredakteur. Vor ein paar Jahren bin ich aufgrund von gesundheitlichen Problemen mit dem Thema CBD in Berührung gekommen und setze mich seither leidenschaftlich mit dem Wirkstoff auseinander. Zu meinen Interessen zählen neben dem Schreiben auch Fitness, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Podcasts.

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