Ratgeber zu CBG alias Cannabigerol

Was ist CBG (Cannabigerol) und was bewirkt dieses Cannabinoid?

Von Cornelius De Luca | Aktualisiert:

Inzwischen haben die meisten Leser von THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) und deren Wirkung gehört, aber wusstest Du, dass es viele ähnliche Verbindungen in der Cannabispflanze gibt? Ein weniger bekanntes Cannabinoid namens Cannabigerol (CBG) ist zwar in den meisten Sorten nicht in großen Mengen vorhanden, aber aus einer Reihe von Gründen sehr interessant für Dich und Deine Gesundheit.

Erfahre in diesem Ratgeber, was es mit CBG auf sich hat, wobei es Dir gesundheitlich helfen könnte und wo Du es am besten kaufst.

Was ist CBG?

Cannabigerol (CBG) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das in verschiedenen Cannabis-Arten vorkommt. Es wird derzeit in klinischen Studien auf seine potenziellen pharmakologischen Eigenschaften hin untersucht.

Da es in den meisten Cannabissorten in niedrigen Konzentrationen (weniger als 1%) vorhanden ist, wird in Relation zu anderen Cannabinoiden eher selten von CBG gesprochen. Dabei ist jedoch folgender Fakt umso erstaunlicher:

„CBG ist der Vorläufer von CBD, CBC und THC“

So der Cannabisexperte und Anästhesist Dr. Perry Solomon.

Cannabispflanzen produzieren Cannabigerolsäure (CBGA), den Vorläufer der drei wichtigsten Cannabinoidlinien. Besondere Enzyme in der Pflanze bauen CBGA ab und transformieren es zu…

  • Tetrahydrocannabinoleinsäure (THCA),
  • Cannabidiosäure (CBDA) und
  • Cannabichromensäure (CBCA).

Werden diese Säuren ultraviolettem Licht oder Hitze ausgesetzt, werden sie zu THC und CBD.

Bisher haben frühe Studien interessante Hinweise darauf erbracht, dass CBG besonders bei Colitis, Neurodegeneration und Krebs helfen kann. Die Ähnlichkeit zu den beiden großen Cannabinoiden setzt sich also auch in der Wirkung fort.

Infografik die erklärt, was Cannabigerol ist.
Bildquelle: Wikiwand

Zusammengefasst – Was ist CBG?

Forscher gehen davon aus, dass CBG ein milder Gegenspieler des CB1-Rezeptors aus dem Endocannabinoidsystems ist. Demzufolge hemmt CBG die Wirkungen von CB1-Agonisten, vor allem THC und kann die Wirkung anderer Cannabinoide stören. Auch eine Wechselwirkung mit CB2-Rezeptoren wird nicht ausgeschlossen. CBG wird ein immenses Potenzial für die Behandlung einer Vielzahl von Krebsarten zugesagt.

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Der aktuelle Forschungsstand zu Cannabigerol

Dr. Solomon: „Wir wissen nicht viel über CBG“ aber „Es ist kein gewöhnliches Cannabinoid“.

Aufgrund des fast hundertjährigen Cannabisverbotes und der Knappheit dieses neuartigen Phytocannabinoids steckt besonders beim CBG die Forschung noch in den Kinderschuhen.

Letztlich sind die Erkenntnisse zu CBD in großem Maße als Deckungsgleich zu betrachten. Schauen wir uns dennoch exemplarisch sechs konkrete Studien zu CBG an:

  • In Tierversuchen an Mäusen konnte CBG die Entzündungswerte bei einer entzündlichen Darmerkrankung senken. (1)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23415610/
  • In einer an Mäusen durchgeführten Studie aus dem Jahr 2015 konnten CBG neuroprotektive Eigenschaften zugeschrieben werden. (2)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25252936/
  • Es konnte gezeigt werden, dass CBG Rezeptoren blockiert, die das Wachstum von Krebszellen auslösen. Konkret wurde in einer Studie gezeigt, dass CBG das Wachstum von Darmkrebszellen bei Mäusen hemmt. Es dämmte das Tumorwachstum ein und zeigte damit eine interessante Möglichkeit zur Behandlung von Darmkrebs. (3)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25269802/
  • Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigte, dass CBG ein wirksames Appetitstimulans bei Ratten war. Somit könnte Cannabigerol eine neuartige nicht-psychotrope Therapieoption z. B. bei Muskelschwund und schwerer Gewichtsabnahme im Spätstadium von Krebs führen. (4)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23415610/
  •  CBG zeigte sich in Relation zu vier anderen Cannabinoiden am Wirksamsten bei der Hemmung von Kontraktionen der Blasenmuskulatur und könnte wirksam bei der Vorbeugung von Blasenerkrankungen sein. (5)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26197538/
  • Eine Studie aus dem Jahr 1990 ergab, dass „Cannabigerol und verwandte Cannabinoide ein therapeutisches Potenzial für die Behandlung eines Glaukoms haben können“. (6)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1965836/
cbg medihemp

Cannabidiol & Cannabigerol, anders aber ähnlich

Wie bereits erwähnt, ist CBG sozusagen ein Vorläufer von CBD. Es handelt sich zwar bei beiden um Cannabinoide, aber dennoch um verschiedene Verbindungen innerhalb der Cannabispflanze. Darüber hinaus gibt es viele Gemeinsamkeiten obwohl sie verschiedenen Zwecken dienen. Beide können wahrscheinlich helfen verschiedene Krankheiten zu behandeln – darauf deutet die noch junge Studienlage sowie zahlreiche positive Erfahrungen hin.

Sowohl CBG als auch CBD sind nicht psychoaktiv, was bedeutet, dass sie Dein Bewusstsein nicht so verändern, dass Deine Alltagstauglichkeit oder geistige Klarheit beeinträchtigt wird. Was sie jedoch augenscheinlich können, ist Angst und Depressionen effektiv lindern.

In diesem Zusammenhang sei auch gesagt, dass CBG wie CBD der berauschenden Wirkung von THC entgegenwirken kann. „Studien mit CBG zeigen, dass es den CB1-Rezeptor genauso aktiviert wie CBD, was die Psycho-Aktivierung wesentlich verringert“, erläutert Dr. Solomon.

Du kannst, so unser Fazit, CBG also mit Ruhe ausprobieren und einen positiven Effekt auf Dich und Deine Gesundheit erwarten.

Hier kannst Du CBG kaufen:

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass bei CBD Vital bereits ein Produkt geführt wird, welches den Inhaltsstoff enthält. Dieses Produkt kannst Du online kaufen, und die Wirksamkeit des Hanfproduktes selber testen. Du bekommst in dem genannten Onlineshop den Bio-Hanf-Extrakt mit CBG in Tropfen-Form.

Über das Produkt sind keine Nebenwirkungen bekannt. Ganz im Gegenteil beinhaltet Hanf ein breites Spektrum an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Besonders die Hanf-Cannabinoiden sollen die heilenden Prozesse im Körper des Menschen anregen. Zudem ist Hanf im besten Verhältnis reich an Omega-3-, -6- sowie -9-Fettsäuren. Ebenso sind Antioxidantien und Aminosäuren als auch Vitamine E und B in den Hanftropfen auffindbar. Weiterhin hilft die im Produkt enthaltene Gamma-Linolensäure, den Hormonhaushalt des Menschen im Gleichgewicht zu halten. Sie begünstigt den Abtransport von Abfall- und Giftstoffen und regt den Stoffwechsel an.

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Quellen   [ + ]

4 Kommentare
  1. Martina sagte:

    Leider bekomme ich von cbd Magen Schmerzen und Durchfall. Jetzt habe ich eine kleine Hoffnung, dass mir cbd helfen könnte. Da ich sonst auch aus Allergiegründen fast keine schulmedizinischen Medikamente vertrage, wäre es echt der Knüller, wenn ich cbd vertragen würde, muss es wohl ausprobieren oder weiss jemand was über mögliche Nebenwirkungen?

    Antworten
    • Marco sagte:

      Hallo Martina,
      Danke für deine Nachricht! Ja, es kann vorkommen, dass CBD auch Nebenwirkungen nach sich zieht. Diese zeigen sich unter anderem in Form von Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, trockenem Mund, niedrigem Blutdruck und Schläfrigkeit. Wie so oft gilt es hier: Probieren über studieren. Fange am besten mit einer geringen Dosierung an und teste ob dir das Öl hilft. Bei Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung.
      Viele liebe Grüße,
      Marco

      Antworten
  2. Marita Haupt sagte:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe ihren Artikel gelesen und verstehe leider den Unterschied zwischen CBG und CBD nicht .ich würde mich über eine Aufklärung freuen da ich seit über 1 Jahr starke Kopf und Ohrenschmerzen habe und mir bisher kein Arzt helfen konnte
    mit freundlichen Grüßen
    Marita Haupt

    Antworten
    • CBD360.de sagte:

      Sehr geehrte Frau Haupt,
      CBG ist ein weiteres von vielen in der Cannabispflanze vorkommenden Cannabinoiden, das bisher wenig erforscht wurde. Ich würde es erstmal mit CBD versuchen, dazu gibt es schon deutlich mehr Informationen. Hast du schon mal in einem Labor deine Blutwerte überprüfen lassen? Das machen Ärzte leider selten, da gibt’s nur das Standard-Blutbild. Werte über Mineralien, Zink, Magnesium und viele mehr wären aber da auch interessant.

      Viele Grüße
      Marco

      Antworten

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