Posttraumatische Belastungsstörung: Kann CBD Besserung oder gar Abhilfe bei PTBS schaffen?

Von Cornelius De Luca | Aktualisiert:

Es ist bekannt, dass US-Soldaten, die im Vietnam Krieg waren, Cannabis rauchten, um besser mit dem Horror des Kriegs umgehen zu können. Wieder zu Hause rauchten viele Veteranen weiter, um den posttraumatischen Stress zu lindern. Aktuelle Studien zeigen, dass Cannabidiol, welches in Cannabis enthalten ist, tatsächlich bei einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) helfen könnte. Es könnte dabei vor allem eine Hilfe bei Angstzuständen und Panikattacken sein.

Wenn Du oder eine Dir nahestehende Person eine posttraumatische Belastungsstörung hat, könnte die Substanz ein wirksames Hilfsmittel sein. Doch bevor Ärzte und Therapeuten CBD bei PTBS empfehlen werden, ist noch einiges an Forschungsarbeit nötig – eine Wirkung ist definitiv noch nicht bewiesen. Wie genau es wirken könnte und welche Erfahrungen Patienten bereits mit CBD bei Posttraumatischer Belastungsstörung gemacht haben, erfährst Du jetzt.

Was ist die Posttraumatische Belastungsstörung genau?

Die posttraumatische Belastungsstörung entsteht nach einem extrem traumatischen oder sehr stressigen Erlebnis, bei dem starke Angstgefühle, Schutzlosigkeit und Hilflosigkeit empfunden werden. Meistens erleben die betroffenen Personen eine Nahtoderfahrung oder sind einergroßenGefahr oder einem plötzlichen katastrophenartigen Erlebnis ausgesetzt,über das sie keine Kontrolle haben. Das können ein schwerer Unfall, eine Naturkatastrophe, Kriegserlebnisse, Gewaltverbrechen, sexuelle Gewalt oder Terrorakte sein.

Das Wiedererleben und ständige Erinnern der Situation sowie der Gefühle anhand von Angstzuständen, Tagträumen, Albträumen,Depressionen, Zwangshandlungen und Flashbacks gehört zu den häufigsten PTBS Symptomen. Hinzukommt, dass Menschen, die an posttraumatischer Belastungsstörung leiden, emotional abstumpfen, teilnahmslos und gleichgültig werden und bestimmte Aktivitäten und Situationen meiden, die auch nur annähernd Erinnerungen an das traumatische Erlebnis auslösen können.

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Ursachen und Entstehung von PTBS sind noch relativ unbekannt

Studien zufolge leidet jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens aufgrund eines Traumata. Das Risiko, anschließendan PTBS zu erkranken, ist groß. Und genau hier setzt CBD an. Denn Cannabidiol wirkt sich auf das Gehirn aus. Das ist wissenschaftlich bewiesen, obwohl:

  • die Ursachen von PTBS nicht genau geklärt sind
  • es keine richtigen Studien gibt, wie die Erkrankung entsteht
  • man nicht weiß, warum das Gehirn traumatische Erlebnisse falsch abspeichert
  • Wissenschaftler vermuten, dass PTBS bei einigen Personen genetisch bedingt ist
  • psychische Vorerkrankungen die Entwicklung der Krankheit fördern
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Posttraumatische Belastungsstörung – so lassen sich die Symptome stoppen!

Zuerst solltest Du wissen, dass die posttraumatische Belastungsstörung nicht mit herkömmlichen Psychopharmaka behandelt werden kann. Außerdem fördern diese Medikamente das Risiko einer Suchterkrankung. Viele Ärzte verschreiben deshalb klassische Antidepressiva. Auf Beruhigungs- und Schlafmittel wird in der Regel verzichtet, da diese abhängig machen können.

Das Problem der Antidepressiva ist, dass sie bei vielen PTBS-Patienten nicht richtig wirken und sich das Risiko eines erneuten Traumas erhöhen kann. Bei Cannabidiol dagegen besteht eine weitaus geringere Gefahr für Nebenwirkungen und wirkt scheinbar direkt auf die relevanten Bereiche im Gehirn, die durch die Belastungsstörung beeinflusst werden. Dort ist eine hohe Konzentration von Cannabinoid-Rezeptoren vorhanden, die durch PTBS geschädigt werden. CBD trägt wie es aussieht dazu bei, die Rezeptoren wiederherzustellen.

Bei PTBS könnte CBD folgende Effekte haben:

  • es verbessert den Schlaf und die Konzentration
  • es stoppt das Gedankenkreisen
  • es reduziert Alpträume, Flashbacks, Panikattacken und Angstzustände
  • es verbessert die Lebensqualität

Studien über Cannabidiol bei Posttraumatischer Belastungsstörung

Im Jahr 2012 fand der Mediziner Alexander Neumeister des University Langone Medical Center heraus, dass der Cannabinoid CB1-Rezeptor bei belastenden Ereignissen von Bedeutung ist. Das Signal des Rezeptors trägt dazu bei, Angst zu beseitigen. Ist dieses allerdings geschädigt, kann es chronische Ängste nicht aufzulösen.

Daraufhin untersuchten Forscher die Wirkung von CBD bei Posttraumatischer Belastungsstörung noch genauer. Sie stellten fest, dass bei PTBS ein Endocannabinoid-Mangel herrscht und Cannabidiol die Herstellung der Endocannabinoide fördert. Somit kommt es mit der Einnahme zu einer Verbesserung der Symptome. Im Jahr 2014 fanden Wissenschaftler zudem heraus, dass sich bei PTBS Patienten mit CBD die Durchschlafprobleme verbesserte und sich die Albträume verringerten.

Cannabidiol bei PTBS

Hat die Einnahme Nebenwirkungen bei PTBS-Patienten?

CBD hat insgesamt und auch speziell für PTBS-Patienten keine gravierenden bzw. eine geringe Chance auf Nebenwirkungen. Es kann sein, dass es bei einigen wenigen Personen, die Cannabidiol nehmen, am Anfang zu niedrigem Blutdruck oder Müdigkeit kommt. Laut Studien und Erfahrungen führt die Einnahme jedoch sehr selten überhaupt zu nennenswerten Nebenwirkungen – dennoch sind diese nicht auszuschließen, weshalb vor der Einname immer ein Arzt konsultiert werden sollte. Die Dosierung erfolgt individuell. Ratsam ist es, zuerst mit einer niedrigen Dosierung zu starten und diese dann schrittweise zu erhöhen, bis es zu einer Linderung der Symptome kommt.

Posttraumatische Belastungsstörung: Cannabidiol als wirksames Mittel

Die Substanz könnte also helfen, um die Symptome von PTBS zu lindern und die Lebensqualität zu erhöhen. Angstzustände, Schlaflosigkeit, Gedankenkreisen, Albträume, Unruhe und Nervosität lassen sich mit CBD eventuell bekämpfen oder gar stoppen. Zudem übt das Mittel laut einzelner Erfahrungen einen positiven Einfluss auf die Hirnfunktionen aus.

Das negative Image von Cannabidiol lässt sich aufgrund der für uns überzeugenden Wirkung nicht bestätigen. Im Gegenteil, viele Anwender haben mit CBD ein wirksames und effektives Mittel zur Linderung verschiedenster Krankheiten gefunden. Es könnten sich sogar Schlafstörungen beseitigen, Hautkrankheiten lindern oder Krebspatienten behandeln lassen – glaubt man vereinzelten Berichten. Die Einsatzgebiete scheinen vielfältig und doch sollte vor jedem Einsatz mit ihrem Arzt oder Therapeuten zusammen sichergestellt werden, ob CBD bedenkenlos eingenommen werden kann.

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3 Kommentare
  1. Basti sagte:

    Hallo,

    stimmt das wirklich, dass ein bestimmtest Thc/Cbd Verhältniss oder gar nur Cbd gegen Angststörung/Panikattacken/Flashbacks helfen kann?
    Kriege nur Pharmazeutika verschrieben, die aber Nebenwirkungen hervorrufen, die sehr unangenehm sind!

    Habe ebend auch schon gelesen, dass es nicht wirklich helfen soll..
    Bin etwas verwirrt, wünschen tue ich es mir natürlich, dass es hilft.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    • Marco sagte:

      Hallo Basti!
      danke für deine Nachricht. Derzeit wird im Bereich CBD und Angst sehr viel geforscht. Aufgrund der noch nicht zu großen Studienlage, können wir keine 100% zuverlässige Aussage treffen. Die ersten Ergebnisse lassen aber darauf schließen, dass CBD gegen Angst helfen könnte. Bis die Forschung es nicht vollends bestätigt, bleibt uns CBD auszuprobieren und zu testen. Gemäß Erfahrungsberichten hilft es gut, ob es auch bei dir die gewünschte Wirkung haben wird, können wir leider nicht garantieren. Hier findest du jedenfalls das Öl mit dem wir die besten Erfahrungen gemacht haben!
      Liebe Grüße
      Marco

      Antworten
      • Basti sagte:

        Hallo,

        danke für die Antwort.
        Bin schon seid einiger Zeit dabei, einen Arzt zu finden. Bislang leider erfolglos.
        Werde es aber hier posten, sollte ich einen Arzt gefunden haben und sollte es geholfen haben.
        Sonst werde ich es einfach probieren :)

        Grüße
        Basti

        Antworten

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