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CBD Kaffee: Hintergründe, Wirkung und Informationen zum Kauf

Von Cornelius De Luca | Aktualisiert:

Cannabidiol (CBD) ist als neuartige Superfood-Zutat mittlerweile auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Viele Produkte werden bereits mit dem Inhaltsstoff aus der Marihuanapflanze angereichert!

Der neueste Schrei im Bereich der CBD-Produkte scheint aber CBD Kaffee zu sein. Wir haben uns genauer mit dem Thema beschäftigt und verraten euch, was es mit dem angesagten It-Getränk aus den USA auf sich hat!

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Was ist CBD?

CBD ist ein Wirkstoff, der aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Neben dem eher unbekannten CBD ist in der Hanfpflanze auch ein anderer Wirkstoff enthalten, den man eher kennt: THC. Im Gegensatz zu THC bewirkt aber das Cannabidiol (CBD) keinen Rauschzustand, man wird also nicht „high“ davon.

Das muss aber nicht heißen, dass CBD nutzlos wäre, ganz im Gegenteil! In der Medizin wird CBD schon seit Langem erfolgreich eingesetzt und hat sich dort beispielsweise als beruhigendes und schlafförderndes Mittel bewährt. Zusätzlich zeigt CBD Erfahrungsberichten zufolge auch positive Effekte, was Angstzustände oder Entzündungen angeht.

Das Endocannabinoid-System und CBD

Was ist nun die Wirkungsweise von CBD? CBD wirkt dahingehend, dass es im körpereigenen Endocannabinoid-System als Botenstoff fungiert.

Der menschliche Körper hat eine Unmenge von Rezeptoren für verschiedenste Botenstoffe. Interessanterweise haben wir auch Rezeptoren, die die Botenstoffe der Cannabinoide verarbeiten. Diese Rezeptoren sind sogar 10 fach öfter vorhanden, als Opioid-Rezeptoren und finden sich vor allem im Gehirn.

Der Körper stellt sogar eigene Cannabinoide her, diese Stoffklasse ist also dem Körper keinesfalls fremd! Die Aufgabe der Cannabinoide ist es, Nervenzellen bei ihrer Arbeit zu unterstützen und sie bei einer Überreizung wieder zu beruhigen.

Wenn diese komplizierte System aus dem Gleichgewicht gerät, kann es zu Symptomen wie Entzündungen, chronischem Schmerz und auch anderen Erkrankungen führen.

Hier setzt jetzt das CBD an: Es wirkt auf neurologischer Ebene diesen Beschwerden entgegen!

Warum sollte ich Kaffee mit CBD kombinieren?

Einer der Gründe für die Anwendung von CBD im Kaffee ist, dass viele Menschen leichte Symptome von Angstzuständen bekommen, wenn sie Kaffee trinken. Du hast sicher auch schon mal bei zu viel Kaffee mitgekriegt, wie deine Konzentration fahrig wird, deine Handflächen feucht werden und Du zittrig wirst! An was das liegt? Diese negativen Auswirkungen von Kaffee lassen sich dem enthaltenen Koffein zuschreiben!

Das ist der Punkt, an dem CBD in’s Spiel kommt, da es seine beruhigende Wirkung dem Koffein entgegenstellt und dieses Zittrigkeitsgefühl, diese innere Aufgeregtheit bekämpft. Die Folge ist, dass man diese übermäßige Aufgeputschtheit los wird und stattdessen ein wohliger und lang anhaltender Energieschub auftritt. Kaffee und CBD wirken also harmonisch, erzeugen einen Synergieeffekt und geben dir den perfekten Start in den Tag!

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Welche Arten von CBD Kaffee gibt es?

Du kannst Cannabidiol auf verschiedene Arten in deinem Kaffee genießen. Die eine Variante wäre, dass du dein Lieblings CBD Produkt direkt in den fertigen Kaffee schüttest, beispielsweise dein CBD Öl. Das kann sich aber schnell als Abtörner herausstellen und dir den Kaffee vermiesen, wenn der Eigengeschmack des Öls den Kaffee zu sehr beeinträchtigt. Wer möchte schon gerne einen Kaffee mit bitterem und öligem Geschmack?

Daneben gibt es aber auch Produkte, beziehungsweise Kaffeesorten, bei denen das CBD bereits in die Bohnen „infundiert“ wurde. Das heißt, dass während des Röstprozesses die Bohnen behutsam mit dem Wirkstoff angereichert wurden. Dies ist ein sehr aufwändiger Vorgang, der den Eigengeschmack von CBD auf ein Minimum reduziert – ohne aber, dass die Wirkung eingeschränkt wird! Eine Übersicht verschiedener Kaffeesorten findest Du unten.

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Wie trinke ich meinen CBD Kaffee

Jeder hat natürlich so seine Vorlieben, wie er seinen Kaffee trinkt. Der eine liebt seinen Muntermacher schwarz und pur – der andere gibt noch reichlich Milch und Zucker dazu. Dasselbe gilt für deinen CBD-Kaffee: Du kannst ihn so trinken, wie er dir am besten schmeckt

Achte aber stets darauf, dass du es mit der Menge nicht übertreibst: Wenn du zu angestachelt wirst – oder auch zu schläfrig – dann war die Dosis deines CBD Kaffees wohl nicht die richtige!

Auch wenn es darum geht, wie man in der früh seinen Kaffee genießt, haben die USA neue Konzepte auf Lager: Vielleicht ist dir schon mal der Begriff „Bulletproof Coffee“ untergekommen: Der ‚kugelsichere‘ Kaffee zeichnet sich dadurch aus, dass man keine Milch zum Kaffee gibt, sondern feste und kalorienreiche Zutaten wie zum Beispiel Butter oder Kokosöl. Dadurch versprechen sich die Amerikaner, dass man länger ohne Hunger durch den Tag kommt und das Frühstück – vielleicht sogar das Mittagessen – einfach sausen lassen kann.

Sei einfach mal kreativ und experimentiere mit deinem Morgenkaffee… ein Stück Butter, ein wenig Gewürz, ein paar ausgefallene Süßungsvarianten. Vielleicht kannst du damit dein Kaffeeerlebnis noch bedeutend verbessern und auch deiner Gesundheit etwas Gutes tun!

Wie wirkt CBD? Vorteile und Wirkungsweise

Wie wir oben bereits besprochen haben, kann CBD dazu beitragen dein Kaffeeerlebnis angenehmer zu machen. Kommen wir nun zu den allgemein positiven Wirkungen, die Cannabidiol auf Lager hat.

CBD kann mit einer Vielzahl von positiven auf den Körper aufwarten, wie zum Beispiel:

  • CBD bewirkt eine reduzierte Entzündungssituation im Körper (1)Olah A et al., Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. 2014
  • CBD reduziert das Aufkommen von epileptischen Anfällen (2)Devinsky O et al.:. Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome. N Engl J Med. 2017;376(21):2011-2020.
  • CBD hilft dem Körper bei der Heilung von verletzten Hirnarealen (3)Hill KP, Medical Marijuana for Treatment of Chronic Pain and Other Medical and Psychiatric Problems: A Clinical Review. 2015, JAMA
  • CBD kann bei neurologischen Erkrankungen von Vorteil sein, wie zum Beispiel bei Multipler Sklerose oder Parkinson (4)Manzanares J, Julian M, Carrascosa A. Role of the cannabinoid system in pain control and therapeutic implications for the management of acute and chronic pain episodes. Curr Neuropharmacol. 2006 Jul;4(3):239-57.

Neben diesen physiologischen Anwendungen kommt Cannabidiol außerdem bei psychischen Problemen zum Zug. Viele Betroffene sprechen von einer Linderung ihrer Angstzustände (5)Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, Perm J., 2019, Patienten mit Depressionen empfinden eine spürbare Verbesserung ihrer Symptome.

Zu Guter Letzt wird CBD auch noch nachgesagt, Hautprobleme wie Allergien, Ekzeme oder sogar Akne (6)Olah A et al., Differential effectiveness of selected non-psychotropic phytocannabinoids on human sebocyte functions implicates their introduction in dry/seborrhoeic skin and acne treatment. Exp Dermatol, 2016. beseitigen zu können! Viele Anekdoten berichten von wundersamen Heilungen, die wohl ein ganzes Buch füllen könnten – das ist wohl der Grund dafür, warum Cannabidiol aktuell so intensiv im Blickpunkt der Forschung steht. In diesem Bereich werden wir bestimmt noch tolle wissenschaftliche Ergebnisse erwarten!

Wenn du dich genauer über die Anwendungsgebiete von CBD informieren möchtest, haben wir hier einen Artikel für dich.

Welche Nebenwirkungen kann CBD haben?

Cannabidiol ist eine medizinisch wirksame Substanz, jeder Endverbraucher sollte sich dessen bewusst sein. Das bedeutet, dass vor allem Menschen die Medikamente zu sich nehmen, achtsam sein sollten. Sprich zur Sicherheit lieber mit deinem Arzt, bevor Du CBD mit deiner aktuellen Medikamentengabe kombinierst.

Ein Zuviel an CBD kann sich unter anderem folgenden Nebenwirkungen äußern:

  • Kopfschmerzen
  • Abgeschlagenheit oder Müdigkeit
  • Eine Ab- oder Zunahme des Appetits
  • Verdauungsstörungen

Die Wirkungen von CBD sind nicht zu unterschätzen. Es empfiehlt sich, mit der Dosis niedrig zu beginnen und sorgsam zu beobachten, wie man sich fühlt. Erst bei einer getesteten Dosierung kannst Du dann langsam nach oben gehen und gehst Nebenwirkungen aus dem Weg!

Zur Frage der genauen Dosierung von CBD kannst du dir hier diesen Artikel ansehen.

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Wo kann ich CBD Kaffee kaufen?

Du hast dich dafür entschieden, Kaffee mit CBD zu probieren? Gut, hier stellen wir dir einige interessante Produkte vor:

Strava

Die „Strava Coffee Company“ kommt aus Denver Colorado und bietet ein reichhaltiges Sortiment verschiedener CBD Kaffees an. Darunter findet sich auch eine Produktpalette, die mit CBD versetzt ist und somit geschmacklich neutral zu genießen ist: Diese Kaffelinie trägt den Namen „Peace and Wellness“ und enthält verschiedene Mengen an CBD, wie 30 oder 60 mg pro Tasse.

Aufgepasst: Strava hat sogar einen entkoffeinierten CBD-Kaffee im Angebot!

Hellion

Das in Chicago ansässige Unternehmen bietet allen Eiskaffee-Fans das perfekte CBD-Produkt: „Hellion Cold Brew“. Dieses Getränk wird in der stilvollen Glasflasche serviert und bietet Dir eiskalten Kaffeegenuss – plus Cannabidiol!

Jede 350 ml Flasche enthält 30mg CBD, außerdem werden zwei verschiedene Varianten angeboten, um auch jeden Konsumenten zufrieden zu stellen.

Limucan

Limucan ist ein deutscher Hersteller von CBD Kaffee, der sich dem klassischen Bohnenveredeln verschrieben hat. Die Kaffeebohnen von Limucan entstammen dem Norden Tansanias, wo sie auf einer Höhe von 700 bis 1200 Metern angebaut werden.

Diese Höhenlage und die vulkanischen Böden des Hochlandes von Tansania verleihen dem Kaffee seinen intensiven und aromatischen Geschmack. Du wirst feine Noten von Schokolade oder fruchtigen Beeren erkennen, neben einer angenehmen Andeutung von Hanf.

Der Bohnenkaffee von Limucan wird mit hochwertigstem CBD-Vollextrakt angereichert und kann in allen Variationen verarbeitet werden: Sei es im klassischen Filterkaffee, French Press, dem Vollautomaten oder auch Aeropress und Jezwa – Du hast die Wahl! Dabei enthält ein Kilogramm der Kaffeebohnen ungefähr 700 mg CBD.

Die leicht euphorisierende Wirkung des Kaffees wurde von den Experten von Limucan exakt mit der richtigen Dosierung von CBD versehen, um nicht übermäßig zu wirken – der beruhigende Effekt entfaltet sich angenehm und natürlich wohltuend!

Wenn du noch an anderen CBD Produkten interessiert bist, haben wir hier einen Artikel für dich wo du direkt beim Hersteller dein CBD kaufen kannst.

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Die Studienlage zum Thema CBD und Kaffee

In der Vergangenheit hat die rechtliche Situation um Cannabis eine genaue Forschung fast unmöglich gemacht. Somit gibt es leider nur spärliche Daten, die uns eine definitive Aussage ermöglichen könnten.

Im Themenkomplex CBD und Kaffee wurden bisher leider keine Studien durchgeführt, wir müssen uns also in der Zwischenzeit mit den Studien begnügen, die sich Cannabidiol als Einzelwirkstoff gewidmet haben.

Wenn wir eines der wichtigsten Behandlungsfelder von CBD betrachten, chronische Schmerzen, lassen sich hier zwei Studien anführen, die wissenschaftlich belastbar sind:

Bei einer der größten CBD Studien in Colorado wurden 2016 über 100 Migränepatienten untersucht die CBD erhielten. Nach Abschluss der Studie hatten sich bei über 85% der Schmerzbetroffenen ihre Migräne leicht oder stark verbessert – außerdem war die Anzahl der Attacken deutlich nach unten gegangen. (7)Rhyne DN et al., Effects of Medical Marijuana on Migraine Headache Frequency in an Adult Population, Pharmacotherapy, 2016

Die zweite Studie ist nicht ’nur‘ eine Studie im herkömmlichen Sinne, sondern eine Analyse von mehreren Studien! Bei dieser Analyse von insgesamt 18 Studien fanden die Wissenschaftler heraus, dass 71% der Studienteilnehmer am Ende der Studie eine Verbesserung ihrer Situation verzeichnen durften! (8)Eva Martín-Sánchez et al., Systematic Review and Meta-analysis of Cannabis Treatment for Chronic Pain, 2009, Pain Medicine

Wir dürfen also wohlgemut in die Zukunft blicken, wenn neuere Studienergebnisse zu CBD veröffentlicht werden – und hoffentlich sind darunter auch einige, die die Kombination mit CBD mit Kaffee zum Inhalt haben!

Fazit

Cannabidiol ist ein vielversprechender und natürlicher Wirkstoff, der vielen Betroffenen die Linderung ihrer Krankheit oder ihrer Angstzustände verspricht. Auch wenn die Wissenschaft in diesem Bereich noch nicht abschließend ist, berichten viele Endverbraucher von sehr guten Ergebnissen.

CBD im allmorgendlichen Kaffeeritual zu integrieren ist also ein logischer Schritt: Wer möchte schließlich nicht gesund und vor allem munter in den Tag starten? Die beruhigende Wirkung des CBD kann hier in optimaler Form dem eventuell zu harten „Push“ des Koffeins entgegenwirken und den mentalen Fokus ausgeglichen schärfen.

Auch exotische Varianten des Kaffees können für Ernährungsbewusste interessant sein, Stichwort „Bulletproof Coffee“ – ein Schnitzer Kerrygold in die Tasse verhindert unter Umständen einen späteren Heißhunger. Experimentieren kann hier die Lösung sein.

Auch das Ausprobieren verschiedener CBD Kaffees sei Dir an’s Herz gelegt: Es lassen sich unterschiedliche Dosierungen, unterschiedlichste Hersteller finden. Auch CBD Kaffee ohne Koffein ist im Angebot, somit kann auch der Konsument der allzu empfindlich auf Koffein reagiert hier die wohlschmeckende Tasse Kaffee mit den medizinischen Vorteilen des Cannabidiols verbinden!

Stelle Deinen eigenen CBD-Kaffee her!
Einfach ein paar Tropfen in den Kaffee geben.
Als sinnvoller sehen wir allerdings die reguläre Einnahme von CBD Öl an. Direkt unter die Zunge. Beim trinken des Kaffees wird das CBD nicht optimal aufgenommen. Eine schöne Ergänzung ist es nichtsdestotrotz.
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Quellen   [ + ]