CBD Pflaster Illustration

CBD Pflaster Erfahrungen: Schnelle und effektive Wirkung?

Von Cornelius De Luca |
Aktualisiert:

CBD Pflaster sind eine ideale Möglichkeit empfindliche oder beschädigte Haut gezielt zu behandeln. Auch Probleme unter der Haut können teils mit ihnen angegangen werden. So werden CBD Pflaster – auch Hanf Pflaster genannt – nicht selten gegen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt.

Doch was sagen bisherige CBD Pflaster Erfahrungen und welche Nebenwirkungen könnten bei der Anwendung auftreten? Außerdem haben wir geprüft, ob man sie auch in Apotheken ergattern kann.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Erfahrungen aus dem englischen Sprachraum sind größtenteils positiv
  • Studie legt teils effektivere Wirkung als bei oraler Einnahme von CBD da (höhere Bioverfügbarkeit)
  • mögliche Nebenwirkungen sind wie beim CBD Öl (treten selten auf – trockener Mund, leichte Übelkeit etc.)
  • Rücksprache mit Arzt sollte gehalten werden, wenn andere Medikamente eingenommen werden (mögliche Wechselwirkung)

Fazit: CBD Pflaster sind noch recht neu. Im englischen Sprachraum finden sie allerdings schon oft Anwendung.

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CBD Pflaster Wirkung & eventuelle Nebenwirkungen

Aufgetragen auf die Haut sollen die mit CBD versetzten Pflaster eine wohltuende Wirkung auf Probleme wie Verspannungen, Schmerzen oder Entzündungen haben. Genau dies sind auch die mit bekanntesten Anwendungsgebiete für Cannabidiol (CBD). Dass eine solche Wirkung möglich ist, kann mittlerweile nicht mehr in Frage gestellt werden. Dies untermauern nicht nur tausende Erfahrungsberichte, sondern ebenfalls viele Studien.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 bieten CBD Pflaster sogar mehrere Vorteile gegenüber CBD, welches oral eingenommen wird. Der Grund: es gelangt mehr CBD in die Blutlaufbahn. Hier erst kann Cannabidiol seine volle Wirkung entfalten. Oral eingenommenes CBD wird zuerst verstoffwechselt, bevor es dorthin gelangt.

Zudem wird das CBD langsam aber stetig vom Körper aufgenommen. Du hast also eine konstante Wirkung über Stunden – teils Tage hinweg (je nach Pflaster). Besonders beliebt sind die auch so genannten Hanf Pflaster gegen Schmerzen. Achte bei einem Hanf Pflaster immer darauf, dass auch wirklich CBD enthalten ist und nicht nur normales Hanföl.

Die CBD-Pflaster Nebenwirkungen sehen ähnlich auch wie bei herkömmlichen CBD Öl. Sie treten selten auf und sind i.d.R harmlos. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen beispielsweise ein trockener Mund oder leichte Übelkeit. Mehr erfährst du in unserem Ratgeber zu den CBD Nebenwirkungen.

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Vorteile von CBD-Pflastern

CBD Pflaster bieten verschiedene Vorteile, unter anderem sind folgende Merkmale bekannt:

  • Lange Anwendungszeit 8-10 Stunden
  • Kontrollierte, kontinuierliche Freisetzung
  • Extrem effektive Aufzeichnung
  • Hohe Bioverfügbarkeit (90-95%)
  • Keine Degradation über Magen / Magenwand oder Leber
  • Kein unangenehmer CBD-Ölgeschmack
  • Einfach, bequem zu bedienen
  • Gezielte Lieferung
  • Preiswert
  • Benutzerfreundlich
  • Lange Haltbarkeit

Oft genutzt werden beispielsweise die CBD Pflaster von Purocuro, welche über den Steigerwald Shop erhältlich sind.

CBD Pflaster Anwendung – so einfach geht’s

Du kannst CBD-Pflaster auf verschiedene Arten verwenden.

Wenn das Pflaster selbstklebend ist, nimmst du es aus der Verpackung und klebst es auf die schmerzende Stelle. Selbstklebende Pflaster eignen sich am besten für Weichgewebe, wie z.B. den unteren Rücken, und nicht für ein Gelenk, wie z.B. den Ellbogen, wo es sich bei Bewegung lösen kann. Trage das Pflaster so lange, wie es auf der Verpackung angegeben wird.

Insofern das Pflaster nicht kleben sollte, kannst du es ähnlich wie ein Heizkissen verwenden: Legen es es auf die betroffene Stelle und lehne dich zurück, während es seine Wirkung entfaltet. Entsorgen es nach dem Zeitraum (Anzahl von Stunden), welcher auf der Verpackung angegeben ist.

CBD Pflaster Erfahrungen von bisherigen Nutzern

Da die Nutzung von CBD Pflaster in Deutschland noch als „Neuland“ bezeich

net werden kann, gibt es dementsprechend recht wenige Erfahrungen. Aus diesem Grund haben wir uns den englischen Sprachraum angeschaut. Auch hier hält sich die Anzahl an CBD Pflaster Erfahrungen in Grenzen, ein paar konnten wir jedoch ausfindig machen:

Ich habe starke Medikamente für starke Schmerzen im unteren Rückenbereich eingenommen und dachte, ich gebe diesen Pflastern eine Chance. Ich kann sagen, dass sie die besten Schmerzpflaster sind, die ich bisher benutzt habe. Ich bin von meinen starken Medikamenten weg und nehme nur ab und zu ein Schmerzmittel, aber das sind keine starken Medikamente

Als er gefragt wurde, ob er irgendwelche Vorteile von den Pflastern spüre, konnte er nicht leugnen, dass der Muskelschmerz weniger intensiv sei, auch schlafe er viel besser, mindestens 2 Stunden länger während des Tages (er arbeitet nachts)…

Therapeutisches Potenzial von Cannabinoiden

Mehr als 90% der Patienten, die Cannabinoide zur Schmerzbehandlung verwenden, bezeugen deren Wirkung. Die Behandlungsmöglichkeiten betrifft unter anderem Behandlungen der Symptome im Zusammenhang mit Krebs, Arthritis, Fibromyalgie, Migräne, neuropathischen Schmerzen (Schmerzen, die durch geschädigte oder kranke Nerven verursacht werden), HIV sensorischer Neuropathie oder Wirbelsäulenverletzungen.

Pflaster mit CBD

Obwohl die Mechanismen, mit denen Cannabinoide analgetische Wirkungen hervorrufen, nicht eindeutig geklärt sind, können Cannabinoide nozizeptive Neuronen modulieren, euphorische Empfindungen erzeugen und Entzündungen reduzieren.

Die weit verbreitete Verwendung von Cannabis bei starken Schmerzen in Kombination mit den anerkannten physiologischen Effekten deutet darauf hin, dass Cannabinoide einen festen Platz in der Schmerzbehandlung einnehmen könnten.

CBD bei neurodegenerativen Erkrankungen

Die pharmakologischen Wirkungen von Cannabinoiden implizieren ihren Einsatz im Spektrum der neurodegenerativen Erkrankungen einschließlich Alzheimer-Krankheit, Huntington-Krankheit, Schlaganfall/Hirntrauma, Parkinson-Krankheit und amyotrophe Lateralsklerose (zusammen mit Multipler Sklerose).

Die neuroprotektiven Eigenschaften von Cannabinoiden wurzeln in ihrer vermeintlichen Regulation zur zellulären Homöostase, einschließlich des Überlebens oder Todes von Zellen.

CBD bei entzündliche Erkrankungen

Cannabinoide spielen erwieser Maßen eine Rolle bei Entzündungen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass CB2-Rezeptoren von Immunzellen stark exprimiert werden. Die Aktivierung von CB1/2-Rezeptoren kann Entzündungssignale regulieren.

Häufige Reaktionen auf Cannabinoide, sind die Reduktion von oxidativem Stress und die Infiltration von entzündlichem Zellgewebe sowie die Reduzierung des proinflammatorischen Transkriptionsfaktors NF-kB. Dementsprechend können Cannabinoide ein Potenzial zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie entzündlichen Darmerkrankungen (IBDs) oder Arthritis haben.

CBD bei Rheumatoide Arthritis

Da sich CB2-Rezeptoren auf den Entzündungszellen befinden, die rheumatoide Gelenke infiltrieren, und auf Zellen in Gelenken (sogenannte Fibroblasten), können sie gezielt zur Vermittlung von Gelenkentzündungen und Schmerzen eingesetzt werden. Die CB2-Aktivierung unterdrückt die Sekretion von Entzündungssignalen aus den Fibroblasten und den Immunzellen und stoppt nachweislich das Fortschreiten der rheumatoiden Arthritis.

Cannabinoide mit einem Pflaster einnehmen

CBD bei Krebs

Cannabinoid-Therapeutika können für den Kampf gegen den Krebs selbst geeignet sein, indem sie das Krebswachstum direkt hemmen. Die Wirkung kann mehrfach sein, einschließlich entzündungshemmender, antiproliferativer, anti-metastatischer und proapoptotischer Wirkung. Derzeit wird der Einsatz von Cannabinoiden bei der Behandlung von Gliomen untersucht, also Tumoren, die im Stützgewebe des Nervensystems entstehen und 80% der Hirntumore ausmachen.

CBD bei Diabetes

Das Interesse an der Verwendung von Cannabinoiden zur Behandlung von Stoffwechselkrankheiten wie Fettleibigkeit geht tiefer, da Studien berichten, dass die CB1-Rezeptorblockade den Tod von Pankreasinseln verhindern kann, was das eCB-System in Diabetes umwandelt. Es hat sich auch gezeigt, dass CBD das Fortschreiten von Diabetes bei Mäusen verhindert. Cannabinoide wurden zudem auch als Mittel zur Verminderung von oxidativem Stress durch Hyperglykämie im Zusammenhang mit Diabetes vorgeschlagen.

Hinweis zu CBD

CBD ist KEIN Medikament! Wir können keine medizinische Beratung bezüglich der Verwendung von CBD anbieten. Wir empfehlen Dir dringend, Deine eigene Recherche durchzuführen. Dieses Produkt ist ein Nahrungsergänzungsmittel und stellt keinen Ersatz für eine gesunde Ernährung dar. Spreche daher vor der Anwendung am besten mit Deinem Hausarzt.

Dank der Cannabispflanze „Renaissance“ werden wir in den nächsten Jahrzehnten nicht nur unglaubliche medizinische Entdeckungen machen, sondern auch eine Lawine von Konsumgütern, die auf Cannabis basieren, von Lebensmitteln, Getränken, Kosmetika bis hin zu Tiernahrung.

Kann das Pflaster halten was es verspricht

Das Potenzial für eine solche Vorhersage liegt im so genannten Endocannabinoid-Humansystem, das auf den gleichen Phyto-Cannabinoiden zu funktionieren scheint, die aus der Cannabispflanze isoliert werden könnten. THC und CBD sind zwei am besten untersuchte Phyto-Cannabinoide (aber mindestens 113 verschiedene Cannabinoide wurden bis heute aus der Cannabispflanze isoliert).

Das Endocannabinoid (eCB)-System scheint ein Schwerpunkt der wesentlichen Körpersysteme zu sein und wirkt wie eine „Fernbedienung“, um sie zu regulieren. Einfach ausgedrückt, wird das Endocannabinoid (eCB)-System darauf hingewiesen, an der Regulierung beteiligt zu sein:

  • Zentrales und peripheres Nervensystem
  • Hormonelles oder endokrines System
  • Immunsystem

Cannabinoid-Rezeptoren werden durch Cannabinoide aktiviert, körpereigen (Endocannabinoide) oder als Phytocannabinoide in den Körper eingebracht. Nachdem der Rezeptor aktiviert wurde, werden mehrere intrazelluläre Signaltransduktionswege aktiviert.

Fazit

Obwohl es derzeit noch nicht viele Anbieter gibt, die CBD als Pflaster verkaufen. So verspricht die schnelle Wirkung und einfache Anwendung ein vielversprechende Alternative zu anderen, herkömmlichen CBD Produkten zu sein. Vor der Anwendung des CBD-Pflasters, solltest Du allerdings einen Arzt konsultieren, vor allem, wenn du derzeit andere Medikamente zur Behandlung Deiner Symptome verwendest.

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Quellen:

  • Massachusetts says hemp-derived CBD is illegal — but CBD stores are still everywhere
  • „FDA warns company marketing unapproved cannabidiol products with unsubstantiated claims to treat cancer, Alzheimer’s disease, opioid withdrawal, pain and pet anxiety“. US Food and Drug Administration. July 23, 2019. Retrieved July 24, 2019. „Unlike drugs approved by the FDA, the manufacturing process of these products has not been subject to FDA review as part of the drug approval process, and there has been no FDA evaluation of whether these products are effective for their intended use, what the proper dosage is, how they could interact with FDA-approved drugs, or whether they have dangerous side effects or other safety concerns.“
  • „Warning Letters and Test Results for Cannabidiol-Related Products“. US Food and Drug Administration. April 2, 2019. Retrieved July 24, 2019.
  • „Cannabis à faible teneur en THC et CBD“ (in French). BAG.Admin.ch. Archived from the original on March 26, 2017. Retrieved May 20, 2017.
  • Hoch, Eva; Niemann, Dominik; von Keller, Rupert; Schneider, Miriam; Friemel, Chris M.; Preuss, Ulrich W.; Hasan, Alkomiet; Pogarell, Oliver (January 31, 2019). „How effective and safe is medical cannabis as a treatment of mental disorders? A systematic review“. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience. 269 (1): 87–105. doi:10.1007/s00406-019-00984-4. ISSN 0940-1334. PMC 6595000. PMID 30706168.
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Cornelius De Luca

Hey! Mein Name ist Cornelius De Luca. Ich bin seit 2016 Teil des CBD360 Teams und fungiere als Chefredakteur. Vor ein paar Jahren bin ich aufgrund von gesundheitlichen Problemen mit dem Thema CBD in Berührung gekommen und setze mich seither leidenschaftlich mit dem Wirkstoff auseinander. Zu meinen Interessen zählen neben dem Schreiben auch Fitness, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Podcasts.