CBD gegen Angst: Kann Cannabisöl bei Angsstörungen helfen?

Von Cornelius De Luca | Aktualisiert:

Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid, das natürlicherweise in Cannabispflanzen (Marihuana und Hanf) vorkommt. Forschungsergebnisse und Erfahrungen zur Fähigkeit des CBD-Öls, Angstzustände zu lindern, sind sehr vielversprechend.

Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) verursacht CBD keinen Rausch („High“), den viele mit Cannabis in Verbindung bringen.

Erfahren in diesem Artikel mehr über die Wirkung von CBD-Öl bei Angstzuständen und darüber, ob es Dir bei der Behandlung von Ängsten helfen könnte.

CBD hilft immer mehr Menschen mit Ängst besser umzugehen

In den letzten Jahren ist CBD Öl zu einem weit verbreiteten Mittel gegen Angstzustände geworden. Während einige CBD-Öl bei leichten Kopfschmerzen einnehmen, verwenden andere es, um schwerwiegendere Krankheiten wie generalisierte Angststörungen zu behandeln.

Die Forschung steckt noch in den Kinderschuhen – es ist noch nicht zweifellos bewiesen ob Hanföl, Cannabisöl oder CBD eine wirksame Behandlungsmethode für Angst, Depression und Stress darstellen. Fakt ist jedoch, dass immer mehr Betroffene von positiven Erfahrungen und teils gravierenden Besserungen der Symptome berichten.

Leider trägt Marihuana bei vielen (Medizinern) noch immer einen negativen Stempel. Zu unrecht, wie mittlerweile unzählige Studien belegen. Viele Betroffene nehmen daher ihr Glück selbst in die Hand und greifen zum legalen CBD.

Um die Auswirkungen und den gesundheitlichen Nutzen von Cannabidiol und medizinischem Cannabis zu verstehen, werden wir untersuchen, wie diese Mittel unser Gehirn und damit unseren Körper beeinflussen. Wir werden gängige Missverständnisse zu CBD klären, Dir zeigen in welchen Shops Du die richtigen Produkte findest, wie man sie anwendet und wie sie bei Angstzuständen helfen können.

Die These, die wir heute betrachten lautet also wie folgt:

„CBD wirkt bei einer Angststörung ähnlich wie Antidepressiva oder Anxiolytika, weist dabei jedoch keine nennenswerten Nebenwirkungen auf.“

Dazu untersuchen wir relevante wissenschaftliche Arbeiten, Erfahrungswerte sowie eine brandaktuelle klinische Studie zum Thema Angststörung aus dem Jahr 2019. Auf Grundlage dieser Studie haben wir folgende Infografik erstellt. (Auf die Studie gehen wir im Laufe dieses Beitrages auch noch genauer ein.)

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Was bedeutet Angst für die Betroffenen?

Angst – häufig in Verbindung mit Depressionen und Panikattacken – gehört zu den häufigsten emotionalen und verhaltensbedingten Problemen die in unserer Gesellschaft auftreten. Tatsächlich geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2017 hervor, dass weltweit fast 264 Millionen Menschen mit krankhafter Angst leben.

Wie Sie sich vorstellen können, sind Forscher und Mediziner aus der ganzen Welt ständig auf der Suche nach neuen Wegen, um Menschen beim Umgang mit Stress, Panik und Ängsten zu unterstützen.

Kurz gesagt: Angst ist ein Zustand, der häufig durch Unruhe und übermäßige Sorge gekennzeichnet ist. Bei einer krankhaften Angststörung werden diese Leiden meist chronisch und unkontrolliert auftreten.

Betroffene haben es schwer Entscheidungen zu treffen, in der Öffentlichkeit zu sprechen, Kritik zu tolerieren oder den Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Kann bei dieser alltagserschwerenden Angst CBD eine Lösung sein? Dazu später mehr – zunächst ein Blick auf die verschiedenen Arten von Angst.

CBD gegen Angst - Erfahrungen & Info.

Die 5 Arten von Angststörungen und ihre Symptome

Von sozialer Angst und Panikstörung bis hin zu posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und Agoraphobie – Angst gibt es in vielen „Formen und Größen“.

In der Regel unterscheidet man zwischen fünf ähnlichen aber teils doch grundverschiedenen Arten von Angstproblematiken. Ein Blick auf die gekoppelten Symptome und Trigger-Situationen charakterisiert diese Unterarten am besten:

Generalisierte Angsttörung:

  • Ruhelosigkeit
  • Herzrasen
  • Zittern
  • Muskelverspannungen
  • Schwitzen
  • kalte, feuchte Hände
  • Mundtrockenheit
  • Übelkeit
  • Kloßgefühl im Hals

Soziale Angststörung:

  • einen Fremden ansprechen
  • sich zu einer Verabredung treffen
  • eine Rede halten
  • ein Gedicht aufzusagen
  • ein Lied vor anderen zu singen
  • sich in einer Unterrichtsstunde melden
  • eine Prüfung ablegen
  • zu einer Behörde oder zu einem Arzt zu gehen
  • mit einem Vorgesetzten sprechen
  • sich in einem Streitgesprächdurchsetzen
  • in einem Restaurant essen
  • jemanden anzurufen

Panikstörung:

  • Bus, Zug oder Auto zu fahren
  • im Flugzeug fliegen
  • Menschenmengen
  • öffentliche Plätze
  • weit weg von zuhause zu sein
  • alleine verreisen
  • in einer Schlange stehen
  • in einen Fahrstuhl zu steigen

Posttraumatische Belastungsstörungen:

  • Abflauen der Gefühle und Interessen
  • Ständiges Erinnern und Neuerleben des Traumas (Intrusionen und Flashbacks)
  • Vermeidung, Verdrängung und Vergessen des Geschehens
  • Nervosität, Angst und Reizbarkeit

Spezielle Phobien:

Furcht vor Tieren (klassisch wären Katzen, Hunde & Mäuse) oder Insekten wie Wespen, Spinnen, die Höhenphobie sowie die Angst vor Blut, Verletzungen und häufig Spritzen. Frauen sind häufiger als Männer von derartigen Phobien betroffen. 75% bis 90% der Patienten mit Tierphobien und 55% bis 70% der Patienten mit Phobien vor Blut oder Verletzungen sind weiblich.

Angststörungen – eine Volkskrankheit

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden etwa 4 Millionen Menschen hierzulande unter Angststörungen. Das heißt, dass Angststörungen nach Depressionen die zweithäufigste psychische Erkrankung sind.

In den USA sind Angststörungen sogar die mit Abstand häufigste psychische Erkrankung: Angststörungen betreffen hier mehr als 18 Prozent der Bevölkerung jedes Jahr, nach Angaben der Anxiety and Depression Association of America.

Dieser wachsenden Nachfrage wird die Pharma-Industrie auf ihre Weise gerecht. So werden Antidepressiva am Markt etabliert, die eine bemerkenswerte Linderung der Angst-Symptome versprechen. Frei von Nebenwirkungen sind sie allerdings nicht.

Obwohl Angststörungen also in der Regel mit Psychotherapie, Medikamenten oder einer Kombination aus beidem behandelt werden, verzichten viele Menschen auf diese Standardansätze und behandeln sich selbst mit Cannabis-Produkten wie CBD-Öl:

Laut einer Umfrage, die 2018 in der Cannabis and Cannabinoid Research veröffentlicht wurde, gaben fast 62% der Cannabidiolkonsumenten an, dass sie CBD zur Behandlung einer Krankheit verwendeten, wobei es sich am häufigsten um Schmerzen, Angst und Depressionen handelte.

Aufgrund mangelnder Forschung sind sich Wissenschaftler jedoch noch nicht sicher, wie CBD-Öl gegen Angst helfen könnte. Einige Forschungsergbnisse deuten darauf hin, dass Cannabidiol im Körper nicht nur das Endocannabinoid-System beeinflusst, sondern auch jene Rezeptoren beeinflusst, die an der Modulation von Serotonin beteiligt sind. Serotonin ist ein chemischer Botenstoff, von dem angenommen wird, dass er eine Rolle bei der Regulierung des Angstempfindens spielt.

Gegen Angststörungen kann CBD helfen.

CBD als alternativer Hoffnungsträger für Betroffene

Viele Menschen die unter einer Angststörung, Depressionen oder Panikattacken leiden sind es leid die Symptome mit Antidepressiva zu behandeln. Teils gravierende Nebenwirkung und Abhängigkeitszustände brennen die Betroffenen langsam aber sicher aus. Mit dem Aufkommen des CBD-Hypes entsprang also verständlicherweise ein neuer Hoffnungsfunke, im Cannabidiol eine wirksame, alternative angstlösende Substanz gefunden zu haben.

CBD Liquid, Tropfen oder Kapseln – stellen CBD Produkte sowie andere Cannabinoide (z. B. THC) aus der Cannabis- bzw. Hanf-Pflanze für Betroffene tatsächlich eine wirksame Empfehlung dar? Welche Wirkung ist zu erwarten? Wirkt CBD angstlösend?

Eines steht fest: Die Schulmedizin schenkt der Cannabispflanze und der Anwendung von Cannabidiol / CBD im speziellen bisher keine nennenswerte Beachtung – im Gegenteil: Meist handelt ein Therapeut genau so, wie er es in seiner initialen Ausbildung gelernt hat. Konservativ und faktenbasiert.

Zu Recht, denn eine Angststörung kann das Leben für Betroffene zu einem permanenten Grauen werden lassen. Werfen wir also zuvor einen Blick auf eben diese klassischen Behandlungsmethoden.

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Traditionelle Behandlungsmethoden bei Angstzuständen

Der erste registrierte Konsum von Cannabis zur Linderung von Angstzuständen war um das Jahr 1500 in Indien. Seitdem beschäftigen sich Experten und Mediziner mit den Auswirkungen von Cannabinoiden als potenzielle Behandlungsform für eine Vielzahl von Hirnerkrankungen, Krebs und emotionalen Problemen wie Depressionen, posttraumatischer Stress, arbeitsbedingter Stress, chronische Schmerzen, Alzheimer und vieles mehr.

Psychotherapie bei Angstzuständen

Eine der beliebtesten Behandlungsmöglichkeiten bei Angstzuständen ist die Therapie. Dies beinhaltet das Sitzen mit einem lizenzierten Berater oder Psychotherapeuten, der Ihnen hilft, den Kern Ihres Problems zu verstehen und die ersten Schritte zur Heilung zu unternehmen.

Indem Sie Techniken wie die Expositionstherapie, die Herausforderung des Denkens oder die sokratische Befragung verwenden, können Sie die irrationalen Denkmuster überwinden, die Ihre ständige Sorge antreiben und den Mut gewinnen, ein angstfreies Leben zu führen.

Medikamente gegen Angstzustände

Medikamente gegen Angststörungen gibt es seit Jahrzehnten, und das aus gutem Grund. Bei krankhafter Angst können Patienten nicht einmal aus dem Haus gehen oder auf dich selbst aufpassen. Wenn eine Therapie allein nicht mehr ausreicht, kommen Antidepressiva oder speziell bei einer Angststörung sogenannte Anxiolytika zum Einsatz.

Glücklicherweise hat die Pharmaindustrie eine breite Palette von Medikamenten gegen Angstzustände entwickelt, die als Anxiolytika bekannt sind. Aber wie alle anderen psychiatrischen Medikamente können auch Anxiolytika zahlreiche unangenehme Nebenwirkungen haben.

Infolgedessen haben einige medizinische Fachkräfte ihre Aufmerksamkeit auf Cannabinoide wie CBD und THC aus Hanf oder Marihuana gerichtet. Tatsächlich glauben zahlreiche Experten, dass Cannabidiol eine positive Auswirkung auf das Gehirn haben, Schmerzlinderung bieten und die Symptome von Stress, Depression oder Angst reduzieren kann.

Hausmittel gegen Angstzustände

Wussten Sie, dass es viele natürliche Möglichkeiten gibt, Angst zu reduzieren?

Einfache Praktiken wie Meditation, Yoga oder Atemübungen können die Angst-Symptome lindern und das allgemeine Wohlbefinden deutlich verbessern. Und das Beste daran ist, dass man sie zu Hause ausüben kann.

Wie könnte CBD Öl bei Angstzuständen helfen?

Wussten Sie, dass der menschliche Körper über ein eingebautes System verfügt, das speziell für die Verarbeitung von Cannabinoiden entwickelt wurde?

Es wird als „das Endocannabinoid-System“ bezeichnet und spielt eine wichtige Rolle bei der Homöostase – der Fähigkeit des Körpers, ein gesundes inneres Gleichgewicht zu erhalten. Das bedeutet, dass CBD-Öl und andere abgeleitete Nahrungsergänzungsmittel Schlaf, Appetit, Stimmung und damit den Grad der Angst, den wir in einem bestimmten Moment erleben könnten, regulieren können.

Aber was wirklich faszinierend ist, ist, dass diese Verbindung einen echten Einfluss auf die Gehirnrezeptoren haben kann, die an der Reaktion des Körpers auf Angstzustände beteiligt sind.

Während die Forschung noch sehr vorläufig ist, soll CBD die Angst lindern, indem es dem Körper hilft, Serotonin zu verarbeiten, ein Hormon und Neurotransmitter, das eine Rolle bei der Regulierung von Emotionen spielt. Es wird angenommen, dass der Prozess, bei dem dies geschieht, dem von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI), einer Klasse von Angst- und Depressionsmedikamenten, ähnlich ist.

SSRIs zielen auf einen Serotonin-Rezeptor namens 5-HT1A und erhöhen die Verfügbarkeit von Serotonin im Gehirn, um Ihre Stimmung zu verbessern, erklärt James Murrough, MD, der Direktor des Mood and Anxiety Disorders Program an der Icahn School of Medicine am Mount Sinai.

Ähnlich fand eine Studie aus dem Jahr 2019 heraus, dass CBD die 5-HT1A-Übertragung bei Ratten verbessert und das „angstähnliche Verhalten“ reduziert. Nun liegt es an den Forschern, diesen Befund auch am Menschen zu testen.

CBD-Öl gegen Angst: Erfahrungen

CBD Öl scheint sehr viele positive Reaktionen in Verbindung mit Angst hervorzurufen. Anwender berichten davon, dass sie sich durch die Einnahme entspannter und weniger ängstlich fühlen. Darüberhinaus wird über deutlich weniger Nebenwirkungen, als bei herkömmlichen Medikamenten berichtet.

Es kann bis jetzt noch nicht vorausgesagt werden, welche positiven Effekte nach der Einnahme eintreten und ob Ängste tatsächlich ausreichend bekämpft werden können. Demnach muss jeder Angstpatient selbst herausfinden, ob CBD Öl hilfreich ist.

Der Stand der Dinge: Das sagt die Forschung zu CBD gegen Angst

Werfen wir im Folgenden also einen genaueren Blick auf wissenschaftliche Untersuchungen, um eine möglichst fundierte Aussage zur Kernthematik „CBD Öl gegen Angst“ treffen zu können.

Besonders in unser Interesse rückte bei den Recherchearbeiten für diesen Artikel eine im Jahr 2019 durchgeführte klinische Studie, die im Zuge einer lehrstuhl- & universitätsübergreifenden Semesterarbeit durchgeführt wurde.

„CBD führt bei Patienten mit Angststörungen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik“

Zu diesem Schluss kamen die durchführenden Masterstudenten Herr Jona Decker (BWL), Frau Sabine Wrawlinski (Soziologie), Herrn Jens Erlewind (BWL), Frau Nabu Estrain (Biochemie) sowie Herrn Johannes Kleinbau (Psychologie).

Doch zunächst ein Blick auf das zugrundeliegende Studiendesign:

Im Rahmen einer empirischen Untersuchung wurde die randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit 40 Probanden, die über 30 Tage CBD Öl einnahmen, durchgeführt.

Der letztlichen Auswertungen liegen die Angstwerte der Probanden zugrunde, die zu Beginn sowie am Ende des Behandlungszeitraumes erhoben wurden. Dabei lagen die Werte zum Studienbeginn im Schnitt bei 4,1 (1 = kein Unwohlsein, 5 = sehr großes Unwohlsein).

Das Ergebnis im Detail: Bei 17 von 19 Probanden aus der CBD-Gruppe verbesserten sich die Angstwerte, während nur einer von keinen nennenswerten Veränderungen sowie ein weiterer von einer Verschlechterung der Symptomatik berichtete. Quantifiziert standen die 17 „Gewinner“ am Ende mit einem Angstwert von 2,8 da, was einer Besserung der wahrgenommenen Symptomatik um 31,71% entspricht.

Weitere interessante Studien zu CBD bei Angst

Als rationaler, vorsichtiger Konsument fragen Sie sich zu Recht, was Forscher über die Verwendung von CBD-Öl gegen Angst zu sagen haben.

Während ein Großteil der positiven Stimmen für für den täglichen Einsatz von niedrig dosiertem CBD aus Tierversuchen, Laborversuchen sowie aus Einzelberichten stammt, gibt es „starke Hinweise in der medizinischen Literatur, dass CBD eine angstlösende Wirkung aufweist“, sagt Dr. Steve Patierno, Vorsitzender des medizinischen Beirats von Curaleaf und stellvertretender Direktor des Duke Cancer Institute.

Für einen wissenschaftlichen Artikel, der 2015 in der Zeitschrift Neurotherapeutics veröffentlicht wurde, analysierten Wissenschaftler bis dato erbrachte Forschungsergebnisse und fanden heraus, dass CBD-Öl vielversprechend in der akuten Behandlung von Erkrankungen wie …

  • …generalisierten Angststörungen,
  • Panikstörungen,
  • sozialen Angststörungen,
  • Zwangsstörungen und
  • posttraumatischen Belastungsstörungen

Wenn Sie daran interessiert sind, einen Blick auf weitere Studien zu werfen, hier sind zwei, die es wert sind, eingehend untersucht zu werden:

Eine Studie aus dem Jahr 2011 betrachtete Menschen mit öffentlich sprechenden Phobien und fand Beweise dafür, dass CBD Ängste und negative „Selbstaussagen“ wie „Ich bin kein guter Mensch“ reduzieren kann.

Für diese Studie erhielten 24 Menschen mit sozialer Angststörung entweder 600 Milligramm (mg) CBD oder ein Placebo eineinhalb Stunden vor der Durchführung eines simulierten öffentlichen Sprachtests. Zusätzlich führten 12 andere Menschen mit sozialer Angststörung den gleichen Test durch, ohne eine CBD-Behandlung zu erhalten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Vorbehandlung mit CBD die Angst, kognitive Beeinträchtigung und Unbehagen während der Redezeit der Teilnehmer signifikant reduziert.

Eine Meta-Analyse von 49 bestehenden Studien kam zu dem Schluss, dass CBD ein hervorragender Weg sein könnte, um Angst, Panikstörungen und vielleicht posttraumatische Belastungsstörungen zu bekämpfen.

Wie sollte ich CBD gegen meine Angst anwenden?

Das Wichtigste zuerst: CBD ist nicht für jeden Körper ideal, und es kann mit bestimmten Medikamenten (wie Blutverdünnern und Anti-Seizure-Medikamenten) schadhaft interagieren. Unabhängig von Ihrem Gesundheitszustand ist es wichtig, mit Ihrem Arzt zu sprechen bevor Sie mit der Einnahme von CBD starten, sagt Dr. Hampton Atkinson, Co-Direktor des Center for Medical Cannabis Research an der University of California San Diego.

Sobald Sie die Entwarnung erhalten haben, sollten Sie zunächst CBD Öl gegen Angst ausprobieren. Diese Tropfen haben eine hohe Bioverfügbarkeit, d.h. der Körper nimmt sie leicht und effektiv auf.

Sie haben noch nie zuvor Tropfen oder ein anderes CBD-Produkt verwendet? Hier sind ein paar Dinge, die Sie beachten sollten:

Die richtige Dosierung bei Angstzuständen

Das ist eine knifflige Sache. Es gibt keine Dosierrichtlinien für CBD, was bedeutet, dass Sie hier auf Erfahrungswerte und ihr Körpergefühl angewiesen sind. Da jeder Mensch anders ist, liegt es an Ihnen auszuprobieren und zu überprüfen, indem Sie jeden Tag dosieren, um zu sehen, was für Sie am besten funktioniert.

Während die FDA CBD als Ergänzung für eine Vielzahl von medizinischen und psychologischen Erkrankungen genehmigt, ist es auch entschieden gegen Unternehmen, die Cannabidiol als „100% garantiertes“ Heilmittel gegen schwere medizinische Erkrankungen vermarkten.

Aber auch wenn CBD-Öl gegen Angstzustände eine von der FDA zugelassene Behandlung ist, fällt es Experten immer noch schwer, die richtige Dosierung zu bestimmen. Sie müssen im Hinterkopf behalten, dass die Wahl der richtigen Dosis von einer Vielzahl von Faktoren abhängt, von Gewicht und Alter bis zur Intensität der Symptome.

Glücklicherweise, da Cannabidiol eine sichere und nicht-psychotoxische Verbindung ist, müssen Sie sich keine Sorgen machen, eine gefährlich hohe Dosis zu nehmen. Das Schlimmste, was passieren kann, ist das Gefühl, ein wenig übel oder schwindelig zu sein, Symptome, die darauf hinweisen, dass Sie die Dosis senken müssen.

Dr. Patierno empfiehlt, mit einem Produkt mit geringerer Stärke zu beginnen und abends, eine Stunde vor dem Schlafengehen, 1 Milliliter Dosis zu nehmen. Stellen Sie einfach sicher, dass Sie sich mehrere Wochen lang an eine CBD-Routine halten, da Sie deren Auswirkungen möglicherweise nicht sofort oder gar nicht spüren.

Darüber hinaus können Sie die ideale Dosis für sich selbst bestimmen, indem Sie einen Arzt aufsuchen oder den Hersteller fragen.

Wie gestalte ich die Einnahme richtig?

Beginnen Sie, indem Sie den Tropfer nehmen und das CBD-Öl unter die Zunge legen – man spricht hier von einer sublingualen Einnahme. Lassen Sie es für ein paar Sekunden einwirken, damit es in Ihren Blutkreislauf eindringt, bevor Sie es schlucken.

Sollte ich bei akuten Anfällen von Angst CBD einnehmen oder eine dauerhafte Dosis verabreichen?

Auch hier gilt: Ausprobieren, herantasten, spüren. Eine Patentlösung gibt es leider nicht, jedoch scheint sich die Wirkung von CBD bei einer Dauereinnahme am besten zu entfalten.

Fazit: Kann CBD helfen, Angst zu behandeln?

Alles in allem können Produkte aus Marihuana, Cannabis oder Hanfpflanze (z.B. CBD-Öl, Hanföl, Cannabisöl und viele mehr) eine wirksame Behandlung von Stimmungsstörungen wie Angst und Depression sein.

Wenn Sie Symptome wie häufige Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Muskelverspannungen, Müdigkeit, mangelnde Kontrolle über Sorgen und Schlafstörungen haben, sprechen Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt. Durch die Zusammenarbeit mit einem Psychiater können Sie den für Sie richtigen Angstbehandlungsplan finden.

Da das unbehandelte Lassen einer Angststörung Ihre Lebensqualität beeinträchtigen und zu körperlichen Gesundheitsproblemen (z.B. Verdauungsprobleme) führen kann, ist es wichtig, einen Arzt zu konsultieren, anstatt sich selbst zu behandeln. Wenn Sie daran denken, CBD-Öl zu verwenden, um Ihre Angst zu lindern (und es ist dort, wo Sie leben, legal), stellen Sie sicher, dass Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob es für Sie richtig ist.

Geeignete Cannabis-Produkte gegen Angstzustände

Weil sich in Deutschland immer mehr Unternehmen am Markt etablieren, die CBD Öl und Co. bei Angst anbieten, ist es schwierig, eine fundierte Wahl zu treffen.

Wir haben mit Blick auf CBD gegen Angst bzw. Angststörungen mit dem deutschen Anbieter NordicOil ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht. Auf Basis von unzähligen positiven Bewertungen aus der Community kann man unserer Meinung nach eine fundierte Empfehlung für diese CBD-Produkte aussprechen.

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Unserer Erfahrung nach sowie gestützt auf Feedback anderer Kunden bietet der Hersteller erstklassige natürliche Hanf-Produkte zu moderaten Preisen. Die Lieferung erfolgt schnell und der Kundensupport liefert bereitwillig wertvolle Informationen zur Handhabung.

Die Auswahl ist bei dem Anbieter ebenfalls umfassend: Sie haben die Möglichkeit Cannabidiol entweder als Tropfen oder Kapseln mit CBD Öl gegen Angst sowie in vielen weiteren Formen im Shop zu bestellen.

Unser Tipp: Fangen Sie mit einer kleinen Dosierung an, um auszutesten wie das entsprechende Produkt bei Ihnen persönlich wirkt.

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FAQ: Eure Fragen, unsere Antworten

Welche Medikamente helfen bei Panikattacken?

Lass Dich sich von Deinem Arzt beraten. Natürliche Mittel sind die Vermeidung von dauerhafter Anspannung, Sport, ausreichend Schlaf sowie das Essen von regelmäßigen kleineren Mahlzeiten

Was kann man gegen Panikattacken tun?

Natürliche Mittel sind die Vermeidung von dauerhafter Anspannung (Stress), Sport (Laufen, Radfahren), guter Schlaf und das Essen von regelmäßigen gesunden Mahlzeiten. Auch CBD ist ein hervorragendes natürliches Mittel und hat eine beruhigende Wirkung. Kommen die Panikattacken oft vor, lass Dich von einem Arzt beraten.

Welche Kräuter helfen gegen Angst?

Der Konsum von Baldrian, Melisse, Kamille, Hopfen und Lavendel hilft gegen Angst und wirkt beruhigenden. Auch andere natürliche Produkte (z.B. CBD) können angstlindernd sein.

Welches CBD Öl ist am besten?

Es gitb viele Hersteller von CBD Öl. Beim Thema Cannabis sollte man – v.a. aufgrund von rechtlichen Gründen – ausschließlich bei zertifizierten Herstellern seine Produkte beziehen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Nachahmungen im Internet vertrieben werden. Bei uns kannst du bedenklos den CBD Testbericht mit allen Eigenschaften lesen und dir selbst ein Bild machen. Unser Favorit ist das Nordic Oil CBD Hanföl 15%.

Ist Cannabidiol rezeptpflichtig?

Cannabinoid ist in Österreich, Deutschland und der Schweiz frei verkäuflich und 100% legal. Eine Rezeptpflicht ist nicht notwendig.

Quellen:

  • Cannabidiol bei Angsstörung, Studie 2019, https://www.cbd-anxiety-study.com/
  • Fischer et al.: Lehrbuch der Psychotraumatologie. Ernst Reinhardt-Verlag, 4. Auflage, 2009
  • R. E. Musty, “Cannabinoids and anxiety,” in Cannabinoids as Therapeutics, Basel, Birkhäuser, 2005
  • Bergamaschi MM et al. Cannabidiol reduces the anxiety induced by simulated public speaking in treatment-naïve social phobia patients. Neuropsychopharmacology. 2011
  • Zuardi AW et al. Inverted U-Shaped Dose-Response Curve of the Anxiolytic Effect of Cannabidiol during Public Speaking in Real Life. Front Pharmacol. 2017
  • D. R. Wilson et al. “Using CBD Oil for Anxiety: Does It Work?,” Healthline Media, 10 April 2017
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