CBD Öl Wirkung Psyche

Welche Wirkung hat CBD Öl auf die Psyche?

Von Cornelius De Luca | Aktualisiert:

Hilft das vermeintliche Wundermittel jetzt auch bei Depressionen & Co? Die Liste mit möglichen Wirkungen von CBD Öl auf die Psyche ist lang und immer mehr Menschen greifen zu Cannabidiol in allen möglichen Lebenslagen. Die Forschung hinkt da hinterher.

CBD Öl Wirkung Psyche

In diesem Artikel gehen wir insbesondere den Fragen auf den Grund, was Menschen unter Psyche überhaupt verstehen, wieso CBD bei diversen Problemen helfen könnte sowie welche Behandlungsansätze und Grenzen der Wirksamkeit es gibt? Begib dich mit uns auf Spurensuche!

Was bedeutet eigentlich Psyche?

Das Wort Psyche kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet “Seele”. Sie ist der Ort, an dem Wahrnehmung, Denken und Fühlen “passieren”. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Zentralnervensystem (ZNS) im Gehirn und Rückenmark.

Hier werden Reize verarbeitet, bewertet und für den Körper “übersetzt”. Körper und Psyche stehen in einem ständigen Austausch. Je nachdem welcher Reiz eintrifft und wie er wahrgenommen wird, setzt der Körper eine entsprechende Reaktion.

Psychische Erkrankungen können viele Gesichter haben. Angst, Schlafstörungen, Erschöpfung, Depressionen, Burnout oder Nervosität sind nur einige davon.

Willst du die Psyche mit Substanzen positiv beeinflussen, so müssen diese auf die Wahrnehmung oder die Reize selbst wirken. Reize sind nicht so einfach zu beeinflussen oder auszublenden, aber auch die Beeinflussung der Wahrnehmung ist komplex.

CBD Öle scheinen eine Möglichkeit dafür zu sein. Doch wie soll das funktionieren?

Warum soll CBD Öl bei psychischen Problemen helfen können?

Dass eine Pflanze, die seit Jahrtausenden (auch) für ihr “Rausch-Potential” bekannt ist, Einfluss auf unsere Wahrnehmung haben muss, liegt auf der Hand. Wie das passiert und welche Inhaltsstoffe wofür genau verantwortlich sind, ist auch für Forscher noch weitestgehend Neuland.

Fest steht, dass die Cannabispflanze über 100 Cannabinoide enthält. Die bekanntesten und am besten erforschten sind das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC) und das nicht psychoaktive Cannabidiol (CBD).

Doch stellt sich die Frage: Warum springt der Mensch überhaupt auf Cannabinoide an? Die Antwort liegt daran, dass wir über ein ausgeklügeltes Endocannabinoid-System verfügen, das erst in den 1990er Jahren entdeckt wurde.

Wir haben eigene Rezeptoren für Cannabinoide, über die verschiedene Körperfunktionen reguliert werden. Es ist noch lange nicht geklärt, welche Prozesse alle über dieses System geregelt werden, aber es gibt Hinweise auf Auswirkungen bei Schmerz, Schlaf, Appetit und das Immunsystem.

CBD, zum Beispiel in Form von CBD Öl, kann also an unsere Rezeptoren andocken und in unserem Körper wirken und es kann anscheinend auch die Wirkung körpereigener Botenstoffe stimulieren oder abschwächen. Welche Wirkungen genau die verschiedenen Studien bereits entdeckt haben, erfährst du gleich.

Welche Wirkung hat CBD auf deine Psyche?

Depressionen, Angst und Schlafstörungen sind wohl die Top 3 der psychischen Beschwerden in der Bevölkerung. Bei allen dreien scheint CBD helfen zu können wie verschiedene Studien nahelegen.

Dass ein Wirkstoff, der nachweislich nicht psychoaktiv wirkt, dennoch positiv auf die Psyche wirken soll, kommt dir jetzt vielleicht merkwürdig vor.

Anscheinend liegt das auch daran, dass CBD eine positive Wirkung auf jene Rezeptoren hat, die zuständig sind für den Glücksbotenstoff Serotonin, den wir ohnehin alle im Körper haben. Außerdem stärkt CBD die Nervenenden.

Das steigert letztlich die Strapazierfähigkeit unseres Nervenkostüms und wir schlittern nicht ganz so leicht in die Depression.

Im Zuge einer Studie zu Angststörungen und Schlafproblemen bei 72 Erwachsenen zeigte sich innerhalb eines Monats bei knapp 80% eine Abnahme der Angstzustände und bei 66% eine Verbesserung des Schlafes.(1)Shannon S,Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, 2019, Perm J

Ein anderes Forschungsprojekt untersuchte die Wirkung von CBD bei Schizophrenie und kam zu vielversprechenden Ergebnissen und dem Schluss, dass hier weiter geforscht werden sollte.(2)McGuire P et al., Cannabidiol (CBD) as an Adjunctive Therapy in Schizophrenia: A Multicenter Randomized Controlled Trial. 2018, Am J Psychiatry

In einer eher klein angelegten Studie wurde außerdem erkannt, dass CBD bei Psychosen von Parkinson-Patienten gute Erfolge mit geringen Nebenwirkungen erzielen kann.(3)Zuardi AW et al., Cannabidiol for the treatment of psychosis in Parkinson’s disease. 2009, J Psychopharmacol

Nicht zuletzt ist festzuhalten, dass CBD allgemein eine schmerzlindernde, krampflösende und entspannende Wirkung zugeschrieben wird.

Wenn du nun davon ausgehst, dass nicht nur die Psyche den Körper sondern auch der Körper die Psyche beeinflusst, liegt auf der Hand, dass es dir mit weniger Schmerzen auch mental besser geht, oder? Wenn du nun zu CBD Öl greifst, möchtest du sicher auch wissen, wann und wie lange es wirkt…

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Wie schnell wirkt CBD Öl?

Je nachdem, wie du CBD Öl einnimmst, dauert es unterschiedlich lange bis es wirkt. Bei sublingualer Einnahme kannst du ab etwa 15 Minuten mit einer ersten Wirkung rechnen. Nimmst du CBD Öl über die Nahrung ein, dauert es bis zum Wirkungseintritt mindestens eine halbe Stunde, eher länger.

Wie lange wirkt CBD Öl?

Sublingual eingenommen wirkt CBD Öl über 4 bis 6 Stunden hinweg. Bei der Aufnahme über die Nahrung wird das CBD auch im Darm noch weiterhin aufgenommen. Die Wirkung dauert dann 6 bis 8 Stunden lang an.

CBD Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Insgesamt sind die Nebenwirkungen von CBD anscheinend überschaubar. Vor allem bei hoher Dosierung kommt es mitunter zu niedrigem Blutdruck, Schwindelgefühlen, Müdigkeit und Durchfall.

Am besten liest du dir den Artikel über Nebenwirkungen durch um dir einen Überblick zu verschaffen.

Schwangere, Stillende Mütter und Kinder sollten von der Verwendung von CBD jedenfalls Abstand nehmen. Es liegen hierfür noch viel zu wenige Langzeitstudien vor und es ist nicht geklärt, wie sich CBD auf die Entwicklung auswirkt.

Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, egal ob gegen psychische Probleme oder andere Krankheiten, sprich in jedem Fall mit deinem Arzt bevor du CBD ausprobierst!

Es kann nämlich sein, dass CBD die Wirkung verstärkt oder vermindert. Auch Leberschäden sind in Kombination mit einigen Medikamenten bekannt.

Wenn du Bedenken hast, dass dich CBD Öl high und abhängig machen könnte, dann können wir dich an dieser Stelle beruhigen. Die im Handel erhältlichen CBD Öle dürfen THC nur in sehr geringen Mengen (<0,2%) enthalten damit sie im legalen Bereich sind.

Ohne THC wirst du nicht high und es gibt keinerlei Hinweise, dass CBD abhängig machen könnte.

Wie schneidet CBD Öl im Vergleich zu handelsüblichen Antidepressiva ab?

Eine Manipulation der Wahrnehmung ist immer eine Gratwanderung, es ist schließlich ein Eingriff in ein komplexes System, das uns immer noch viele Rätsel aufgibt. Wirkung und mögliche Nebenwirkungen müssen also sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.

Leider haben viele handelsübliche Antidepressiva starke Nebenwirkungen wie den Verlust der Libido, Stimmungsschwankungen oder eine unerwünschte Gewichtszunahme, was dann wiederum belastend wirken kann.

CBD Öl schneidet diesbezüglich im Vergleich anscheinend besser ab. Außerdem scheint CBD recht schnell zu wirken, während bei herkömmlicher Medikation oft eine wochenlange Anlaufzeit nötig ist.

Ein weiterer Vorteil ist, dass CBD wesentlich kostengünstiger ist. Allerdings solltest du jetzt nicht den Fehler begehen und bei der Wahl des Öls auch noch zu knausern. Es ist nämlich davon auszugehen, dass minderwertiges Öl auch schlechter wirkt.

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Was meint die Forschung zu CBD und Psyche?

Wie bereits gesagt: Die Forschung hat noch jede Menge Arbeit mit der Untersuchung der Cannabinoiden und ihrem potenziellen Nutzen. Vor allem der Einsatz von CBD bei Depressionen wird aktuell intensiv untersucht und es werden ständig neue Studien publiziert.

Die weiter oben bereits erwähnte Wirkung von CBD auf die Serotonin-Rezeptoren ist dabei ein wichtiger Ansatz. Vom Einsatz des psychoaktiven THC bei Depressionen rät die Wissenschaft derzeit eher ab, dies könne die Symptome sogar verschlimmern.

Ein weiterer aktueller Forschungsschwerpunkt ist die mögliche antipsychotische Wirkung von CBD. Und auch bei der Entstehung und dem Wachstum von Tumoren könnte das Endocannabinoidsystem beteiligt sein, was in der Krebsforschung derzeit intensiv untersucht wird.

Schließlich ist das Endocannabinoidsystem selbst ebenfalls noch immer Gegenstand von Forschungsprojekten. Insgesamt ist also in den kommenden Jahren laufend mit neuen Erkenntnissen zu rechnen, denn über das Potenzial von Cannabinoiden ist man sich mittlerweile einig.

Worüber sich die Wissenschaft auch einig zu sein scheint: Mit psychischen Erkrankungen ist nicht zu spaßen. Mit ausschließlicher Selbstmedikation kommst du in wirklich schlimmen Fällen nicht weit.

CBD Öl einnehmen

Wie kannst du CBD Öl einnehmen?

Die häufigste Einnahmeart ist die sublinguale Einnahme. Dafür tropfst du das Öl direkt unter die Zunge. Behalte das Öl für eine Minute im Mund bevor du es schluckst. Das CBD wird von den Schleimhäuten direkt aufgenommen und kann sofort zu wirken beginnen.

Du kannst CBD ÖL aber auch in dein Essen mischen oder zum Backen verwenden. Beachte dabei, dass die Wirkung mit einiger Verzögerung eintritt, wenn das CBD über den Verdauungstrakt aufgenommen wird.

Achte beim Kauf stets darauf, dass du in ein hochwertiges Produkt investierst – es geht schließlich um deine Gesundheit! Dass der verwendete Hanf aus zertifiziertem Bioanbau stammt, ist zum Beispiel ein wichtiges Kaufkriterium.

Achte außerdem auf den CBD- und THC Gehalt deines Produktes!

Wenn du mehr erfahren möchtest über die verschiedenen CBD Produkte am Markt und ihre Einnahmemöglichkeiten, dann wirf einen Blick in unseren Ratgeber!

Fazit

CBD scheint bei psychischen Problemen wie Schlaf- oder Angststörungen, aber auch bis hin zu Depressionen, Psychosen und Schizophrenie eine positive Wirkung zu haben. Allerdings steht die Forschung hier noch am Anfang.

Einerseits sind noch lange nicht alle Wirkstoffe der Cannabispflanze und ihre jeweiligen Eigenschaften bekannt, andererseits ist das menschliche Endocannabinoidsystem in der Wissenschaft noch ein junges Themengebiet.

Es erscheinen aber laufend neue Studien, die Notwendigkeit hier weiterzuforschen wurde also erkannt.

Im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten, die im Bereich psychischer Störungen eingesetzt werden, erscheinen die Nebenwirkungen bei CBD Öl weniger gravierend. Allerdings kann es zu Wechselwirkungen mit diesen anderen Medikamenten kommen.

Auch deshalb ist es wichtig, dass du psychische Krankheiten nicht versuchst im Alleingang zu kurieren, sondern das Thema mit deinem Arzt besprichst.

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Quellen   [ + ]