CBD Öl gegen Migräne – Erfahrungen, Dosierung und Studien

Von Cornelius De Luca |
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Erstaunlich viele Menschen berichten von ihren Erfolgen mit CBD gegen Migräne. Sowohl bei akuter, harmoneller oder Migräne mit Aura. Von Hilfe bei Kopfschmerzen, schlechtem Schlaf und ähnlichen Symptomen. Doch was steckt hinter den Erfahrungen? Hilft Cannabidiol wirklich und wenn ja, was muss ich bei der Einnahme beachten?

Genau diese Fragen beantworten wir Dir und erklären, welches CBD Öl bei Migräne geeignet ist. Wir teilen spannende Erfahrungen und gehen auf aktuelle Studien sowie die richtige Dosierung ein.

Die Wirkung von CBD bei Migräne und Kopfschmerzen [6 Wirkungen]

Zurückzuführen ist die Wirkung von CBD Öl bei Migräne auf die Verbindung mit dem Endocannabinoid-System (ECS). Dieses ist für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts im Körper verantwortlich und regelt zum Beispiel Schlafverhalten, Botenstoffwechsel und das Schmerzempfinden.

Von uns untersuchte allgemeine und CBD bei Migräne Studien legen nahe, dass die Regelmäßige Einnahme von CBD Öl sowohl vorbeugen als auch im akuten Fall lindernd wirken könnte. Im Folgenden betrachten wir 6 konkrete Wirkungen von CBD Öl bei Migräne:

1. CBD kann Schmerzen reduzieren

Chronische Schmerzen entstehen oft durch das sogenannte Schmerzgedächtnis, dabei merkt sich der Körper langanhaltende Schmerzen. Das heißt, der Patient leidet weiter, obwohl der ursprüngliche Grund nicht mehr besteht. CBD Öl verhindert in diesem Zusammenhang das Weiterleiten von Schmerzimpulsen.

Dieser Punkt ist besonders bei Migränepatienten relevant, da CBD somit effektiv bei Kopfschmerzen helfen kann. Das führt sogar soweit, dass bei einigen Migränepatienten dank CBD keine Schmerzmittel mehr eingesetzt werden müssen, wie Studien und Erfahrungen zeigen. (1)

2. CBD kann die Häufigkeit von Migräneattacken wie Kopfschmerzen verringern

Forscher fanden in einer Studie heraus, dass durch CBD die Häufigkeit von Migräneanfällen verringert werden kann. Die Migräneanfälle reduzierten sich bei den Teilnehmern der klinischen Studie um 40,4 Prozent. Auch die wahrgenommene Schmerzintensität reduzierte sich um 43,5 Prozent. (2)

Grund hierfür ist die antikonvulsive, analgetische, antiemetische und entzündungshemmende Wirkung von Cannabinoiden wie CBD.

3. CBD kann den Serotoninspiegel regulieren

Serotonin scheint eine zentrale Rolle bei Migräne zu spielen. Es ist ein sogenannter Neurotransmitter und vermittelt Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle. 

Bei Migräne verschiebt sich die Balance zwischen dem Serotoninspiegel im Körper und dem im Gehirn. Dies kann zu Migräne-Attacken führen.

CBD Öl wirkt sich auf die Rezeptoren aus, welche Serotonin freigeben und hilft die Balance zwischen dem Serotoninspiegel im Körper und dem Spiegel im Gehirn wieder herzustellen. Ein ausgeglichener Serotoninspiegel durch CBD führt zudem zu Zufriedenheit und besserer Laune.

4. CBD kann Stress verringern

Stress ist ein häufiger Auslöser für Migräne. Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Dieser kann über die Migräne hinaus zu einer Depression führen. Forscher gehen davon aus, dass Cannabinoide die Weiterleitung von Stressimpulsen hemmen. Eine Studie aus dem Jahr 2018 beschreibt CBD sogar als Antidepressiva.(3) Anwender berichten von einem Gefühl der Gelassenheit und weniger Unruhe nach der Einnahme von CBD.

5. CBD kann die Durchblutung fördern

Während der Aura- und auch der Kopfschmerz Phase werden manche Gehirnareale weniger gut durchblutet. Nach und nach können sich immer mehr Blutgefäße verengen und zu einer lokalen Durchblutungsstörung im Gehirn führen.

CBD Öl scheint die Blutgefäße zu öffnen, um einen größeren Blutfluss zu ermöglichen. Jüngste Studien deuten zudem darauf hin, dass CBD dazu beitragen kann, Schäden an den Gefäßen, Organen, Venen und Arterien zu verhindern. (4)

6. CBD kann den Schlaf verbessern

Schlaf ist wichtig für die Erholung und Regeneration des Körpers. Häufig ist ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus für Migräne verantwortlich. Hier setzt CBD an. Es fördert einen gesunden Schlaf und hilft deinem Körper sich wieder zu erholen.

CBD führt gegenüber verschreibungspflichtigen Schlafmitteln nicht zu einem Müdigkeits-Überhang am Morgen. Ein gegenteiliger Effekt wird auch nicht bewirkt, bei dem Menschen aufgrund von Schlafmitteln immer schwerere Schlafstörungen entwickeln. CBD konnte bereits nachweislich bei Störungen des REM-Schlafes und Schläfrigkeit am Tag Besserung verschaffen.

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CBD Migräne Erfahrungen – das sagen Nutzer

Damit Du Dir ein besseres Bild zu der möglichen Wirkung machen kannst, haben wir uns auf die Suche nach Erfahrungsberichten von CBD gegen Migräne gemacht. Diese stammen allesamt aus unabhängigen Quellen. Da die Auswahl riesig ist, beschränken wir uns hier auf einige wenige dieser Berichte.

Eine kleine Zusammenfassung der Erfahrungen:

  • Migräne kommt nicht mehr durch (sowohl auf hormonelle, akuter und Migräne mit Aura bezogen)
  • schon nach kurzer zeit wieder abgeschwächt
  • Reduzierung der Lichtempfindlichkeit
  • weniger oder gar keine Schmerzmittel mehr nötig
  • deutliche Linderung von Kopfschmerzen

CBD gegen Migräne Erfahrungsberichte:

Meine Frau ist Migräne Patientin, und ich habe sie auf CBD Öl umgestellt. Siehe da, keine Migräne derzeit, und auch kein Schmerzmittel mehr.

Facebook – Martin

Ich setze CBD Öl  mit Erfolg vorbeugend ein, da ich es jeden Tag nehme kommt die Migräne erst garnicht mehr durch !! Ausserdem wird es von der ganzen Familie genutzt, die perfekte Reiseapotheke 😉👌

Facebook – Andreas

Als jahrzehntelanger Migräne-Patient lag ich bei Sonnenschein entweder immer komplett flach, oder musste zig Tabletten schlucken, um einigermaßen „arbeitsfähig“ zu sein 🙈

Dank CBD laufe ich jetzt bei Sonnenschein sogar Halbmarathon 💪🏃🏻‍♂️🐶🐶 und kann mich zum ersten Mal im Leben auf die warme Jahreszeit freuen! 🙏🙃😇

Facebook – Jürgen

Wenn du nach mehr Erfahrungsberichten zum Thema CBD bei Migräne suchst, dann können wir Dir die Facebook Gruppe Cannabook empfehlen. Hier tauschen sich fast täglich Mitglieder über CBD aus.

CBD Migräne Dosierung: Wie viele Tropfen bei Kopfschmerzen & Co.?

Es gibt kein one-size-fits all Rezept bei der Dosierung von CBD Öl gegen Migräne oder Kopfschmerzen. Jeder Körper und jede Lebenssituation ist unterschiedlich, weshalb man die für sich optimale Dosierung selbst herausfinden muss.

Folgende Methode hat sich bei sehr vielen Anwendern als erfolgsversprechend herausgestellt:

Zunächst sollte ein CBD-Grundspiegel aufgebaut werden. Starte mit einer geringen Dosis CBD Öl von 2-3 Tropfen täglich.

Bei der Dosierung gegen Migräne oder stärkeren Kopfschmerzen eignet sich ein 10% oder 15% CBD Öl für Einsteiger am besten.

Behalte die Dosis 3 Tage bei und beobachte wie dein Körper in dieser Zeit reagiert. Tipp: Mach dir Notizen, welche später helfen, Rückschlüsse auf eine optimale Dosierung zu ziehen. Wenn du nach 3 Tagen keine Änderung verspürst, oder aber die Wirkung zu gering ausfällt, dann erhöhe diese um 1 Tropfen.

Bis du deine optimale Dosierung von CBD bei Migräne gefunden hast, kann es durchaus 4 bis 5 Wochen dauern. 

Hast du „nur“ leichte Kopfschmerzen, raten wir mit einem 5% CBD Öl einzusteigen.

Wenn du den Dosierungsprozess genau verstehen möchtest, Probleme mit diesem hast oder einen Einnahmeplan zum herunterladen haben möchtest, schaue in unserem Dosierungsartikel vorbei.

CBD Migräne Studie zur Schmerzlinderung

In einer zweiphasigen CBD Migräne Studie nahmen einige Teilnehmer eine Kombination aus zwei Zusammensetzungen. Eine Zusammensetzung enthielt 9 Prozent CBD und fast kein THC. Die andere enthielt 19 Prozent THC. Die Dosierungen wurden oral eingenommen.

In der ersten Phase wurde kein Einfluss auf die Schmerzen, bei einer Dosis unter 100 mg festgestellt. Als die Dosis auf 200 mg erhöht wurde, sanken die akuten Schmerzen um 55 Prozent. In der zweiten Phase konnte die Häufigkeit der Migräneanfälle Teilnehmer, die eine Kombination aus CBD- und THC-Verbindungen erhielten, um 40,4 Prozent gesenkt werden. Die Tagesdosis betrug 200 mg.

Zudem bestätigten Teilnehmer mit Cluster-Kopfschmerzen auch eine Schmerzlinderung durch die Kombination von CBD- und THC-Verbindungen, aber nur, wenn sie in der Kindheit eine Vorgeschichte von Migräne hatten. Die Wirkung von CBD ist auf das Zusammenspiel mit dem Endocannabinoid System (ECS) zurückzuführen. Das Endocannbinoid System sorgt dafür, ein gewisses Gleichgewicht in Deinem Körper zu wahren.

Wie verläuft die Einnahme von CBD Öl bei Migräne?

Am besten bietet sich eine täglich und regelmäßig Einnahme an. Dabei kannst du die Tageszeit und die Häufigkeit ganz nach deinem Belieben bestimmen. Sowohl CBD Öl als auch CBD Liquid ist bei Anwendern zur Bekämpfung von Migräne beliebt.

CBD Öl nimmst du am besten sublingual, 15 – 30 Minuten nach einer Mahlzeit ein. Hierdurch wird die effektivste Aufnahme von CBD Öl garantiert. CBD ist fettlöslich und wird in Kombination besser aufgenommen.

In unserem separaten Artikel zur Einnahme findest du viele nützliche Informationen zu verschiedenen Produkten, Einnahmezeit, Einnahmehäufigkeit und vieles mehr.

CBD Öl Migräne: Wie viel Prozent sollte ich kaufen?

Bei dem breiten Spektrum an Cannabidiol stellt sich zurecht die Fragen, wie viel Prozent das CBD Öl haben sollte. Das es sich bei Migräne nicht um „einfaches Kopfweh“ handelt, erscheint es sinnvoll direkt mit einem 10% oder 15% CBD Öl zu starten.

Das Trägeröl spielt eine untergeordnete Rolle, jedoch sollte es sich um ein schonend extrahiertes Vollspektrum CBD Öl handeln. Dieses ermöglicht durch das Zusammenspiel von Cannabinoiden, Terpenen und Co. den sogenannten Entourage-Effekt. Erfahrungen legen nahe, dass dies die Wirkung bei Migräne verstärken könnte.

Je höher dosiert das Öl ist, desto weniger muss in der Regel eingenommen werden. Höher dosierte CBD Öle sind auf Dauer also kostensparender. Jedoch macht es für Anfänger mehr Sinn, ein 10 oder 15% CBD Öl gegen Migräne zu kaufen, um die benötigte Menge zu finden. Die kann bei einem Tropfen vom 15% Öl liegen, oder auch bei 10 Tropfen. Brauchst du eine große Menge an Tropfen, macht es Sinn ein höher dosiertes zu kaufen.

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Nebenwirkungen von CBD – muss ich mir Sorgen machen?

Nebenwirkungen von CBD Öl sind eher selten und klingen in der Regel schnell wieder ab. Unter anderem kann die Einnahme zu einem trockenen Mund, niedrigem Blutdruck oder leichtem Schwindelgefühl führen. Oft lassen sich die Nebenwirkungen mit einem höherwertigen Produkt oder einer angepassten Dosierung beheben. 

Vorsicht ist bei der Einnahme mit anderen Arzneimittel wie Betablocker, Antibiotika, Antidepressiva oder Blutverdünnern geboten. Hier ist eine Wechselwirkung möglich. Halte vor der Einnahme von CBD gegen Migräne in diesem Fall unbedingt Rücksprache mit einem Arzt Deines Vertrauens.

Was ist eine Migräne? CBD zur Prophylaxe

Manche Menschen haben nur ein- oder zweimal im Jahr eine Migräne. Andere leiden mehrmals im Monat oder gar fast täglich unter den starken Kopfschmerzen. Diese treten häufig einseitig an einer Kopfhälfte auf, können sich jedoch auf die andere Kopfseite ausdehnen. Der Schmerz wird als pulsierend, pochend oder stechend beschrieben. 

Der Kopfschmerz ist nur ein Teil von Migräne. Daneben können folgende Symptome auftreten: 

  • Übelkeit, Erbrechen
  • Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Wahrnehmungsstörungen

Vielen Migräneanfällen geht eine Aura voraus. Sie äußert sich in Wahrnehmung von schimmernden, blitzenden Lichtern oder einem blinden Fleck mit Lichtumrandung

Bei einigen Migräne-Patienten kündigt sich ein Anfall durch weitere Symptome an: 

  • Reizbarkeit
  • Euphorie
  • starke Stimmungsschwankungen
  • Verdauungsprobleme
  • Heißhungerattacken oder Appetitlosigkeit
  • auffallend häufiges Gähnen

Die genauen Migräne-Ursachen sind bis heute nicht im Detail geklärt. Dafür kennt man verschiedene Migräne-Auslöser. Zu diesen zählen unter anderem:

  1. Störungen im Serotoninhaushalt
  2. Stress
  3. Minderdurchblutung
  4. Schlafstörungen

Genau hier kann CBD bzw. Cannabidiol Öl die Behandlung von Migräne positiv beeinflussen. Die Einnahme macht dich nicht high, denn im Cannabidiol ist – zumindest in Deutschland – der THC Gehalt auf 0,2% beschränkt. Tetrahydrocannabinol (THC) ist der Grund für den bekannten Rausch vom Cannabis Konsum. Besonders bei chronischen Schmerzen hat CBD bisher gute Ergebnisse erzielen können.

Ist CBD besser als konventionelle Migräne Behandlungsmethoden?

Wenn man sich mit einer Migräne an den Arzt wendet, werden häufig diverse Arzneimittel verschrieben. Bei diesen kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Juckreiz
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • Schwäche
  • Schweregefühl
  • Empfindungsstörungen 
  • Blutdruckanstieg
  • Hitzewallungen
  • Atemnot

Im Vergleich zu diesen Nebenwirkungen, sind die von CBD verschwindend gering.

Einige Menschen nehmen Betablocker als Migräneprophylaxe. Hier sollte vor der Einnahme von CBD Öl Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. CBD kann auch mit Antibiotika, Antidepressiva oder Blutverdünnern interagieren.

Anwender empfehlen deswegen zwei Stunden Abstand zwischen der Einnahme.

Wenn du mehr über Nebenwirkungen von CBD, mögliche Auslöser und weitere Infos zu Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten wissen möchtest, schaue in unserem Artikel vorbei.

Fazit: Einen Versuch ist es wert!

Bei Migräne CBD einzunehmen, sehen wir durchaus als sinnvoll an, wissen aber auch, dass es kein Wundermittel ist. Nicht von der Hand zu weisen sind entspannungsfördernde und Stressreduzierende Effekte, welche sowohl an den Ursachen ansetzen als auch Symptome lindern.

Vor allem wenn man die starken Nebenwirkungen herkömmlicher Medikamente betrachtet, steht CBD Öl sehr gut da.

Hast du schon mal CBD Öl gegen Migräne genommen? Schreibe es in die Kommentare. Deine Meinung interessiert nicht nur uns, sondern ebenfalls andere Leser!

Cornelius De Luca Profilbild
Cornelius De Luca

Hey! Mein Name ist Cornelius De Luca. Ich bin seit 2016 Teil des CBD360 Teams und fungiere als Chefredakteur. Vor ein paar Jahren bin ich aufgrund von gesundheitlichen Problemen mit dem Thema CBD in Berührung gekommen und setze mich seither leidenschaftlich mit dem Wirkstoff auseinander. Zu meinen Interessen zählen neben dem Schreiben auch Fitness, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Podcasts.

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